Antonio Vivaldi

Venezianische Köstlichkeiten

    Zwei etablierte Barock-Ensembles haben ihre Diskographie durch Werke des venezianischen Barock erweitert. Bald 30 Jahre ist es her, seitdem Hervé Niquet sein Orchester Le Concert Spirituel gegründet hat. Liturgische Musik von Antonio Vivaldi steht im Mittelpunkt der aktuellen CD, und zwar Werke, deren Gesang komplett von Frauenstimmen dargeboten wird. Frauen war das Musizieren […]

Jaroussky dirigiert sich selbst

Vivaldi – Pietà – Sacred works for alto: Das neue Album von Philippe Jaroussky bei Erato (082564257508) fällt zunächst durch seine elegante Gestaltung auf. Als ob Jaroussky nicht allein schon durch sich selbst, durch seinen guten Namen und seine sympathische Erscheinung genug Werbung für sein neues Kunstprodukt wäre. Nein, es wird optisch und gestalterisch noch […]

Noch eine Krönungsoper

Konsequent setzt naïve ihre Vivaldi-Edition im Rahmen der Serie Tesori del Piemonte fort und ist nunmehr bereits bei Vol. 58 angelangt. Es handelt sich bei dieser Neuveröffentlichung (OP 30553) um eine Einspielung nach der konzertanten Aufführung von L’Incoronazione di Dario in der Bremer Glocke am 14. 9.  in Kooperation mit dem NDR und dem Musikfest […]

Goldgräberstimmung

Für die Verehrer von Elisabeth Schwarzkopf dürfte das eine gute Nachricht mit Tendenz zur Sensation sein: Knapp acht Jahre nach dem Tod der Sängerin erfährt ihre umfangreiche Diskographie eine bemerkenswerte Erweiterung – nämlich mit Antonio Vivaldis Gloria in C-Dur RV (Ryom-Verzeichnis) 589 und den Quattro Pezzi Sacri von Giuseppe Verdi. Es handelt sich um Mitschnitte […]

Wahnsinns-Aufnahme

Ihre Vivaldi-Edition setzt naïve mit der Veröffentlichung des Orlando furioso fort, der – 1713 entstanden – lange Zeit dem Komponisten Giovanni Alberto Ristori zugeschrieben und 1714 von Vivaldi umgearbeitet wurde. Die Einspielung mit dem Ensemble Modo Antiquo unter Federico Maria Sardelli ist pures Hörvergnügen, denn der Dirigent setzt auf straffen Duktus und affektbetontes Musizieren. Ohne […]

Hut ab!

Ihre Vivaldi-Edition setzt naïve mit der Veröffentlichung des Orlando furioso fort, der – 1713 entstanden – lange Zeit dem Komponisten Giovanni Alberto Ristori zugeschrieben und 1714 von Vivaldi umgearbeitet wurde. Die Einspielung mit dem Ensemble Modo Antiquo unter Federico Maria Sardelli ist pures Hörvergnügen, denn der Dirigent setzt auf straffen Duktus und affektbetontes Musizieren. Ohne […]