peter Tschaikowsky

Aus Moskauer Schatztruhen

  Bereits nach wenigen Minuten des Hörens bemerkt man, dass man es mit der konzertanten Aufführung von Tschaikowskis Pique Dame am 25. Dezember 1989 aus Moskau nicht mit einer 08/15-Aufführung zu tun hat, sondern mit einem mitreißenden, außergewöhnlichen Abend, der von Anfang bis Ende in seinen Bann zieht. Zwei Namen sind auf der Kassette mit […]

Kontraste

  Das beiden Einaktern gemeinsame Thema lässt das Programm schlüssig,  die besonders durch den Dirigenten interessante Ausführung lässt die DVD aus dem Teatro Real von Madrid, woher in letzter Zeit bereits viele bedeutende Produktionen zu erleben waren, als wertvollen Beitrag zum Opernerleben erscheinen. In Tschaikowskis Oper Iolanta geht es um eine blinde Prinzessin, der nach […]

Aufgehübscht als Street Dance

Ganz bewusst nennt Bouba Landrille Tchouda seine choreografische Version von Tschaikowskys Ballettklassiker A und nicht The Nutcracker, denn es handelt sich hierbei um eine mögliche Tanz-Variante der Geschichte, eine eigenwillige Lesart, die Freunde des klassischen Balletts irritieren wird, dafür aber vor allem jugendliche Zuschauer ansprechen dürfte. 2011 gründete der Choreograf seine Compagnie Malka, die ihren […]

Aus den Melodija-Kellern

„In der Sowjetunion, einen Land mit zweihundertsiebzig Millionen Einwohnern, mit sechsundvierzig festen Theater und Tausenden von Opernsängern, gibt es nur eine Schallplattenfirma, Melodija. Und weil nur einmal in zwanzig Jahren eine Oper in Neuaufnahme erscheint, war die erste und damals einzige Einspielung des (Eugen) Onegin jene, die ich als kleines Mädchen hörte und der ich […]

Anna N. in neuer Partie

Nach der Jolanthe hat Anna Netrebko mit der Tatiana in Eugen Onegin nun eine weitere große Tschaikowsky-Partie in ihrem Repertoire. Für das Rollendebüt wählte sie den Auftritt in einer Neuinszenierung von Deborah Warner an der Metropolitan Opera New York. Die DVD-Veröffentlichung der DG hält die Aufführung vom 5. Oktober 2013 auf zwei Scheiben fest (00440 […]

Russisches

Naxos hat bei den drei jüngsten Wiederveröffentlichungen von Aufnahmen der sowjetischen Plattenfirma Melodiya drei Volltreffer gelandet. Es sind großartige Dokumente eines vollblütigen, theatralischen russisch/sowjetischen Musizierstils, die hinsichtlich der Opern zusätzliches Interesse beanspruchen können, weil sie nicht zum gängigen Repertoire gehören. Und auch weil man Sängern begegnet, die im Westen kaum bekannt sind und dennoch höchsten […]