Wiener Staatsoper

à la deuxieme

  Les troyens gelten als das „Opus summus“ vom Hector Berlioz und können ohne Übertreibung tatsächlich als „Grand Opéra“ bezeichnet weden. (…) An der Wiener Staatsoper erschien das Werk erstmals am 17.10.1976 als erste Premiere der Direktion von Egon Seefehlner unter der Leitung von Gerd Albrecht und in der Inszenierung Tom O’Horgans im Spielplan. Die Hauptrollen […]

„Ah, si la liberté…“

  In Fortsetzung seines Zyklus von Opern aus der Zeit vor Mozart stellt Direktor Meyer nach Händels Alcina (2010) und Glucks Alceste (2012) nun neuerlich eine Gluck-Oper, nämlich Armide, zur Diskussion. Ich habe es schon anlässlich meiner Anmerkungen zum Spielplan dieser Saison festgehalten, dass ich nicht ganz verstehe, warum man sich wieder für ein Werk […]

Unverkennbar vom ersten Ton an

Die Karriere vor der Karriere ist für mich das spannendste Kapitel in der künstlerischen Biographie von Christa Ludwig, die sich über fast ein halbes Jahrhundert erstreckt. Noch vor ihrem Engagement an das Mutterhaus des Gesangs, die Wiener Staatsoper, ließ sie in Frankfurt, Darmstadt und Hannover aufhorchen, so dass sie für etliche Operneinspielungen beim Rundfunk herangezogen […]

Vom Volksgesang zu Wagner

Großgewachsen ist sie, blond und schön – beim ersten Treffen auf der Geburtstagsfeier von Freunden in Berlin fallen einem sofort diese Merkmale von Edith Haller auf, auch ihre interessante, erotisch-dunkle Sprechstimme, das ansteckende Lachen, die bewegliche Mimik und natürlich die Hände in der Luft. Aber angesichts von Statur und blonden Haaren denke nicht nur ich […]