Dmitri Hvorostovsky

Genua liegt in Litauen

  Er liebe vor allem die Konzilszene, in der Simone den dramatischen Höhepunkt der Oper dominiere, schreibt Dmitri Hvorostovsky in der englischsprachigen Einführung (dazu ital./ engl. Libretto) eines neuen Simon Boccanegra bei Delos (DE 3457). Welcher Bariton tut das nicht? Doch gerade in diesem zentralen Moment im zweiten Akt, „Plebe!, Patrizi! Popolo!“, zeigt sich, dass […]

Auf der nationalen Welle

Der 70. Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands naht, Putins „Nachtwölfe“ sind auf dem Weg nach Berlin, um den Sieg der Sowjetunion am Ehrenmal für die gefallenen Sowjetsoldaten zu feiern, falls man sie mit ihren hoch gerüsteten Motorrädern ungeschoren durch Polen, Tschechien und Österreich passieren lässt. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr, aber einen Zaren aller Reußen, […]

Ruuuuuussisch

Ein dringendes Bedürfnis, in ein russisch-orthodoxes Kloster einzutreten, wird manchen der Hörer von Dmitri Hvorostovskys neuer CD mit dem Titel The Bells of Dawn erfassen, so allgewaltig und glaubensstark erklingen von seinem Bariton und The Grand Choir „Masters of Choral Singing“ unter Lev Kontorivich dargebracht sakrale Gesänge, aber auch anderes russisches Liedgut. Es beginnt mit […]