Ingolf Huhn: Opern-Archäologe und Realist

Über Jahre bin ich ein Fan von Ingolf Huhn, sag ich mal ganz unverstellt. Er ist und war Intendant an verschiedenen ostdeutschen Theatern der „Provinz“ und hat dort so wunderbare Titel wie Der Rattenfänger von Hameln von Nessler oder die Nibelungen von Dorn, den Pfeifertag von Schillings, Lortzings Pole und sein Kind und Rolands Knappen oder Götz von Berlichingen von Goldmark und viele mehr ausgegraben und realisiert, die meisten in moderner Erstaufführung – eine ganze Galerie von beinahe mythischen Titeln für den Opernliebhaber, der seinen Augen und Ohren nicht trauen wollte, sowas jemals zu erleben. Nun gibt es im April/Mai/Juni im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz Mangolds Tanhäuser (nur ein -n!, und weil sich einfach keine Illustrationen dazu finden, steht oben eines dieser wunderbaren Liebig-Fleischextrakt-Bildchen zum fast gleichnamigen Werk des Kollegen Wagner); und auch das ist ein Grund zum Jubeln und der Anlass für ein Interview mit dem spiritus rector dieser einrucksvollen Langzeit-Opernarbeit, die beweist, dass nicht (nur) die bekannten Titel, sondern und vor allem auch die Begegnung mit Wichtigem aus der weniger populären Ecke lohnt. Deshalb ein paar Fragen an Ingolf Huhn.

Geerd Heinsen

Intendant und Musikarchäologe Ingolf Huhn/Foto Hihn/EVWT

Intendant und Musikarchäologe Ingolf Huhn/Foto Huhn/ETO GmbH

Ich fange einfach mit meinem Staunen an – was brachte Sie eigentlich auf diese „Schiene“ der Ausgrabungen von  Werken des mittleren und auslaufenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts? Titel wie von Dorn oder Nessler oder auch Schillings sind im allgemeinen Opernbetrieb derart apokryph und auch mythisch – was reizt(e) Sie daran? Ich bin im Theater des deutschen 19. Jahrhunderts sehr zu Hause, und da treibt mich dann einfach die Neugier immer weiter. Manche Stücke sind ja als Sprichwörter übrig geblieben (Das Nachtlager von Granada  oder „Behüt‘ dich Gott, es wär‘ so schön gewesen“ aus dem Trompeter von Säckingen); da will man dann einfach mehr wissen. Bei den Lortzing-Sachen komme ich von den großen und bekannten Titeln her, die ich unheimlich faszinierend finde – und hab‘ dann weitergeschaut; aber an Lortzing bin ich eh‘ interessiert: Wir haben ja 2001 in Freiberg dann auch eine Lortzing-Gesellschaft gegründet.

Szene aus den "Nibelungen" von Dorn Maria Gessler, Guido Hackhausen und Michael Kunze in Zwickau/Foto Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Szene aus den „Nibelungen“ von Dorn  in Zwickau/Foto Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Und dann gibt es noch lokale Bezüge: Wir haben in Meiningen den Schubertschen Grafen von Gleichen uraufgeführt: in einer Thüringen-orientierten Spielzeit oder so ein Brahms-Stück wie „Oh wüsst‘ ich doch den Weg zurück“, weil Brahms ja in gewissem Sinne auch Meininger ist. Der Name der Rose von Schumann in Zwickau erschließt sich von selbst, aber auch hier Der Löwe von Venedig unseres einzigen Annaberger Komponisten.

Wie kommt man an das Material? Mangold zum Beispiel? Haben Sie gute Kontakte? Sie können ja nicht alles selbst in den Bibliotheken nachforschen. wie sieht das Material im allgemeinen aus? Muss da nachorchestriert/ediert werden? Manchmal gibt es noch Verlage, die das Orchestermaterial haben, manchmal findet man beim Rundfunk etwas, aber wir haben auch schon handschriftliche Partituren ausschreiben lassen. Bei Lortzing ist Irmlind Capelle in Detmold diejenige, die alles hat und weiß. Und Mangold ist ja aus Darmstadt und der dortige Konzertchor unter Wolfgang Seeliger hatte den Tanhäuser schon mal konzertant gesungen, und jetzt machen wir damit eine Ko-Produktion.

Szene aus dem "Nachtlager in Granada" in Freiberg mit Maria Gessler und Michael Kunze/Foto Müller/Mittelsächsisches Theater Freiberg

Szene aus dem „Nachtlager in Granada“ in Freiberg 2003 mit Maria Gessler und Michael Kunze/Foto Müller/Mittelsächsisches Theater Freiberg

 Ich habe die lange Liste Ihrer spannenden Erstaufführungen, aber auch kaum gespielter Repertoire-Titel vor mir – das ist eine wunderbare breite Palette von wenig bekannten Titeln, gemischt mit Knallern wie die Mariza: Gibt es da einen roten Faden? Wonach planen Sie Ihre Saison? Wir planen immer so, dass wir zunächst eine Spielzeit bauen aus dem, was das Publikum braucht, was hier nötig ist und womit wir am besten unsere Überzeugung einlösen können, dass musikalisches Theater zum Leben dazugehört. Dann schauen wir natürlich, ob wir in diesem Repertoire noch etwas Aufregendes und Unerwartetes finden – also in dieser Spielzeit einen Amahl, besonders für die hier von weither kommenden Weihnachtsmarktbesucher. Und danach nehmen wir uns für jede Spielzeit eine wirkliche Ausgrabung vor. Das hat in den meisten Fällen auch Auswirkungen auf die Region: Da werden Leute aus der Ferne auf die Stadt oder auf das Erzgebirge aufmerksam.

Die Ausgrabungen kommen so gut wie immer (vielleicht bis auf so etwas wie d’Albert in Meiningen) aus dem deutschen Bereich im 19. und ganz frühen 20. Jahrhundert. Über die Jahre hin gibt es dann so etwas wie einen Zusammenhang und vielleicht wird unser Bild von dieser Epoche dadurch runder.

Szene aus Goldmarks "Götz von Berlichingen", Annaberg 2012/EVWT Annaberg/huhn

Szene aus Goldmarks „Götz von Berlichingen“, Annaberg 2012/ETO GmbH/Huhn

Theater – Sie waren ja eigenständig weitgehend an mittleren oder eher kleineren Theatern beschäftigt –  strapaziert so ein Repertoire nicht die Häuser, eben keine x-te Traviata zu machen, sondern diese vielen weitgehend unbekannten Titel? Wie sind denn die Publikumsreaktionen? Wenn ich nach Plauen, Döbeln oder Annaberg kam, war´s rappelvoll. und die Leute waren begeistert wie zuletzt (für mich) beim Götz. Aber schafft man das mit einem relativ kleinen Ensemble? Wo holen Sie die beachtlichen Sänger her? Denn viele der Werke sind ja auch für große Bühnen geschrieben. Eine solche Ausgrabung pro Spielzeit funktioniert gut – wenn man bei den anderen Produktionen in Auswahl und Inszenierung sorgsam ist. Und für das Publikum schauen wir, dass irgendein Haltepunkt dabei ist, der sie in die Aufführungen lockt. Also entweder ein Titel, den sie kennen oder ein Autorenname (Lortzing) oder die Assoziationen zu anderen Stücken (Nibelungen, Tanhäuser, Götz) oder halt so Sprichwörtliches, wie das Nachtlager von Granada oder der Studentenprinz in Heidelberg.

Und wenn das Publikum erst mal Vertrauen hat, geht es auch in Stücke, unter denen es sich gar nichts vorstellen kann – mit dem Satz, das ist ja „unsere“ Ausgrabung. Und wenn man dann ganz viel Glück hat, sind sie auch ein bisschen stolz darauf.

Szene aus "Der Rose Pilgerfahrt" von Schumann in Zwickau 2005/Foto Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Szene aus „Der Rose Pilgerfahrt“ von Schumann in Zwickau 2005/Foto Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Mit den Sängern haben wir viel Glück. In unseren kleinen Ensembles müssen sie ja ohnehin über die Fächergrenzen hinweg viel Verschiedenes singen, aber wir schauen sehr genau, dass wir nicht nur irgendwelche all-round-Leute engagieren, sondern sind da sehr heikel, was die stimmlichen Qualitäten angeht – und Spielfreude, Ausstrahlung und Stabilität. Ich hab‘ aber an allen Häusern immer wieder auch tolle Sänger vorgefunden, die ich nicht engagiert hatte und mit denen wir wunderbare Sachen machen konnten. Und dann kommt es natürlich auf die Dirigenten an: Ich hab‘ viel mit Georg Christoph Sandmann gemacht, einiges mit Martin Bargel – und hier in Annaberg vor allem mit Naoshi Takahashi. Und wenn so etwas so gut funktioniert, dann hat man schon viel gewonnen.

Noch einmal eine Szene aus den Dornschen "Nibelungen" in Plauen-Zwickau mit Maria Gessler, Guido Hackhausen und Michael Kunze /Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Noch einmal eine Szene aus den Dornschen „Nibelungen“ in Plauen-Zwickau /Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Sie sind ein Kupfer-, Irmer- und Berghaus-Schüler: Wieviel davon und von der damaligen Aufbruchsästhetik haben Sie mitgebracht in Ihre eigenen Inszenierungen? Ist das DDR-Erbe noch präsent? Sie sind ja auch beruflich im Bereich der ehemaligen DDR-Theater geblieben, ist da noch einiges herübergerettet worden? Ich verdanke Ruth Berghaus – bei der ich fünf Jahre assistiert habe – sehr viel. Und im dramaturgischen Denken vor allem Hans-Jochen Irmer. Das verliert man wahrscheinlich nie: die Haltung dem Theater gegenüber und der Gesellschaft und dem, was die Schnittstellen zwischen beiden markiert. Aber daneben sind dann auch meine Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten kirchlicher Jugendarbeit mit drin, die sich ja mit denselben Themen beschäftigt hat, wie die Theater.

Von dem, was guter Geist war in den DDR-Theatern – Inhaltsorientierung, Publikumsdialog, ästhetisches Verantwortungsbewusstsein, politische Wachheit gegenüber Zumutungen – lebt noch viel. Das, was richtig neu ist für uns (seit 20 Jahren) ist die Abhängigkeit vom Geld.

10 Jahre Kultursenator Sachsens – was beinhaltet das? Ich kannte die Position nicht. Der Sächsische Kultursenat berät die Staatsregierung in kulturpolitischen Fragen. Das ist ein Gremium von 24 Künstlern, Kuratoren etc. und dazu noch einigen Politikern, und man wird maximal zweimal für fünf Jahre gewählt.

Der Komponist Carl mangold, dessen "Tanhäuser" Ingolf Huhn in Annaberg inszeniert/OBA

Der Komponist Carl Mangold, dessen „Tanhäuser“ Ingolf Huhn in Annaberg inszeniert/OBA

Sie sind Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentags, sind Sie offenbar ein gläubiger Christ? Das finde ich in der Kombination mit Ihrem Theaterberuf und der DDR-Vergangenheit bemerkenswert und interessant: Drei Worte dazu, wenn Sie mögen. Ich bin Christ, evangelisch, habe auch noch in DDR-Zeiten ein Theologie-Fernstudium gemacht und arbeite seit vielen Jahren zuerst in der kirchlichen Jugendarbeit und dann vor allem in der Kirchentagsarbeit – hier in Sachsen und auf gesamtdeutscher Ebene. In der DDR waren ja Kirche und Kunst die beiden zentralen Orte der gesellschaftlichen Auseinandersetzung außerhalb staatlicher Strukturen; das passte also gut zusammen. Heute ist das an beiden Stellen etwas weniger, aber der Ausgangspunkt stimmt immer noch. Und manchmal gibt es auch ganz praktische Berührungen: Ich habe beim Eröffnungsgottesdienst des Dresdener Kirchentages 2011 – neben vielem anderem – die Mammon-Szene aus dem Jedermann gemacht. Das predigt von allein.

"Der Rosae Pilgerfahrt" in Zwickau 2005/Theater Plauen-Zwickau/Huhn

„Der Rose Pilgerfahrt“ in Zwickau 2005/Theater Plauen-Zwickau/Huhn

Ausblick – wie geht´s weiter, wie sehen Sie die Zukunft der kleineren Theater wie Annaberg? Wird es weiter möglich sein, mit Phantasie wie der Ihren die finanziellen Engpässe zu überbrücken? Vielleicht könnte ich ein paar Zahlen zur Auslastung haben und zur Subvention des Theaters? Natürlich wollen wir alle, dass Sie möglichst unproblematisch weiterarbeiten können. Wir sind ein so reiches Land – da sollte man eigentlich darüber gar nicht reden müssen. Das Theater und das Orchester in Annaberg und Aue sind im Erzgebirge die Fahnenträger der Hochkultur. Und dass es uns hier gibt, hat ja außerordentlich weitreichende Wirkungen – in alle anderen Lebensbereiche hinein. Die Bevölkerung will das auch und nimmt uns als einen Teil ihrer Lebenswirklichkeit wahr. Und die Politik steht dazu, die Häuser zu erhalten, so, wie sie sind. Das ist ja alles sehr, sehr weit weg vom Reichtum oder auch nur von seriöser finanzieller Ausstattung. Aber wir erreichen mit einem Etat von siebeneinhalb Millionen und mit ca. 150 Leuten etwa 90.000 Zuschauer – inklusive unserer Freilichtbühne „Greifensteine“.

Und was die finanziellen Engpässe angeht: Für die kommunalen Träger hier ist das oft schon sehr mühsam, aber gesamtgesellschaftlich gibt es ja keinen Engpass, sondern Entscheidungen, wofür man Geld ausgibt: für Lebensnotwendiges, wozu gewiss auch Theater und Musik gehören, oder für weniger Notwendiges – oder ob man es verschleudert. Und in der Gesamtsicht ist es doch wohl ein schlechtes Geschäft, wenn man der Kultur Geld wegnimmt. Die Einbußen sind nicht nur mental und charakterlich, sondern auch rein wirtschaftlich.

Noch einmal Micvhael Kunze und Maria gessler in dem "Nachtlager von Granada" in Freiberg 2003/Foto Müller/Mittelsächsisches Theater Freiberg

Noch einmal Michael Kunze und Maria Gessler in dem „Nachtlager von Granada“ in Freiberg 2003/Foto Müller/Mittelsächsisches Theater Freiberg

Ausblick II: Pläne? Titel? Wünsche? Sie sind Ende 50, da gibt´s doch sicher noch Projekte? Mein Hauptziel ist, das Haus, wo ich jetzt bin, auf Jahre hinaus stabil zu machen, das weiterzutreiben und immer noch zu verfeinern, was es hier seit langer Zeit gibt: Theater und lebendige Musik, die die Leute neugierig machen und die zu ihrem Leben dazugehören. Und wir haben hier eine große Felsenbühne, die das Publikum sehr liebt – da wollen wir regional noch viel weiter ausstrahlen, weit über das Erzgebirge hinaus, aber auch mit je neuen Spielformen.

Und was Stücke angeht: Das Gebiet, in dem ich zu Hause bin, ist ja noch riesig, und wir haben eine lange Liste von Sachen, die wir prüfen oder wo wir schon wissen, dass wir sie wollen. Das nächste ist die späte Uraufführung von Lortzings Andreas Hofer im Dezember. Aber es gibt auch noch andere Genres: Ich habe vor ein paar Jahren die erste Stadttheater-Inszenierung von Kunze/Levays Mozart!-Musical gemacht und noch viel früher mal die Europäische Erstaufführung von Weills One Touch of Venus – also: Mein Herz ist auch bei Musical und Operette.

 

Noch einmal "Götz von Berlingen" in Annaberg 2012/ETO GmbHz/Huhn

Noch einmal „Götz von Berlingen“ in Annaberg 2012/ETO GmbH/Huhn

Ingolf Huhn: 1955 geboren am 28. März in Magdeburg; 1961-1973 Schulbesuch in Magdeburg; 1975-1980 Studium der Opernregie an der Berliner Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Erhard Fischer, Hans-Jochen Irmer und Wolfgang Kersten; Assistenzen bei Carl Riha und Harry Kupfer; 1980-1984 Forschungsstudium Musikwissenschaft an der Universität Leipzig bei Werner Wolf, parallel dazu Fernstudium Theologie, Promotion 1985-1988; Meisterschüler der Akademie der Künste der DDR bei Ruth Berghaus; ab 1988 Regisseur am Meininger Theater und an den Vereinigten Bühnen Graz; 1993-1998 Operndirektor am Südthüringischen Staatstheater Meiningen; 1998-2003 Intendant der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie GmbH in Freiberg und Döbeln; 2003-2008 Generalintendant und 1. Geschäftsführer der Theater; Plauen-Zwickau GmbH; seit 2010 Geschäftsführender Intendant der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH; 10 Jahre Kultursenator des Freistaats Sachsen; Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangelischen Kirchentags

Inszenierungen: 1980 Görlitz Der gestiefelte Kater (Cui); 1980 Fürstenwalde Weihnachtsgeschichte (Orff); 1986 Meiningen Gräfin Mariza; 1986 Altenburg Don Pasquale 1987 Meiningen Titus 1988 Così fan tutte; 1988 Pension Schöller, 1989 Evita, 1989 Armer Ritter (Hacks), 1990 Ein Maskenball; 1990 Graz Die Zauberflöte; 1991 Meiningen Little Shop of Horrors; 1991 Graz Don Giovanni (Gazzaniga); 1991 Meiningen The Rocky Horror Show, 1992 Hoffmanns Erzählungen, 1992 Die schwarze Orchidee (Eugen d’Albert) Erstaufführung nach 1945, 1993 Zar und Zimmermann; 1993 Leipzig Die grüne Gans (Steffen Schleiermacher) Uraufführung; 1993 Meiningen Figaros Hochzeit, 1993 Die lustige Witwe; 1994 Graz Stiffelio Österr. Erstaufführung; 1994 Meiningen One Touch of Venus (Kurt Weill) Europäische Erstaufführung, 1994 Der Freischütz, 1995 Carmen; 1995 Radebeul Così  fan tutte; 1996 Meiningen Der Graf von Gleichen; (Schubert/Rekonstruktion) Uraufführung, 1996 Die Legende von der Heiligen Elisabeth (Liszt) Szen. Erstaufführung, 1996 Eine Nacht in Venedig, 1997 La Bohème, 1997 Oh wüßt’ ich doch den Weg zurück (Brahms) Uraufführung, 1997 Die Entführung aus dem Serail, 1997 Eugen Onegin; 1997 Graz Hair, 1998 Meiningen Don Giovanni; 1999 Freiberg Der Trompeter von Säckingen (Victor Neßler) Erstaufführung nach 1945, 1999 Hoffmanns Erzählungen, 2000 Hair, 2000 Das Christ-Elflein (Pfitzner), 2001 Die Geschwister (Reimann) Uraufführung, 2001 Der Weihnachtsabend (Lortzing) Erstaufführung nach 1900, 2001 Der Pole und sein Kind (Lortzing) Erstaufführung nach 1900, 2002 (Kirche) Jedermann, 2002 Die schöne Müllerin (szenisch), 2002 Das Nachtlager in Granada (Conradin Kreutzer), 2003 One Touch of Venus (Kurt Weill) 2004 Der Rattenfänger von Hameln (Victor Neßler) Erstaufführung nach 1945; 2003 Zwickau Die schöne Müllerin (szenisch), 2004 Plauen Die Nibelungen (Heinrich Dorn) Erstaufführung nach 1945, 2004 Zwickau (Kirche) Jedermann, 2004 Zwickau Die Hochzeit des Figaro, 2005 Plauen Hair; 2005 Freiberg Rolands Knappen (Lortzing) Erstaufführung nach 1900; 2005 Zwickau Der Rose Pilgerfahrt (Schumann), 2005 Plauen Der Freischütz; 2006 Zwickau Der Pfeifertag (Max von Schillings) Erstaufführung nach 1945, 2006 Zwickau Der Rosenkavalier, 2006 In Knecht Ruprechts Werkstatt (Wilhelm Kienzl) Erstaufführung nach 1945, 2007 Zar und Zimmermann, 2007 Die Zauberflöte, 2008 MOZART! (Kunze/Levay) Erste Aufführung des Musicals an einem Repertoiretheater; 2009 Greifensteine Der Bettelstudent; 2009 Trier Die Bremer Stadtmusikanten; 2010 Annaberg-Buchholz Der Waffenschmied; 2011 Hair, 2011 Don Giovanni, 2011 (Kirche) Jedermann, 2012 Die Fledermaus, 2012 Götz von Berlichingen (Goldmark) Erstaufführung nach 1945, 2012 Greifensteine The Rocky Horror Show, 2013 Der Freischütz, 2013 The Student Prince (Romberg) Erste Aufführung an einem deutschen Theater  (und der Vollständigkeit  halber und nicht von Ingolf Huhn inszeniert, gab es 2013 Peter Gasts Löwe von Venedig in der Produktion durch Tamara Korber/G. H.)

 

Die Fotos stellten uns Ingolf Huhn und Christoph Nieder vom Mittelsächsischen Theater Freiberg dankenswerter Weise zur Verfügung.