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Wie Erich Korngold auf dem Gebiet der Oper, so war Joseph Beer auf dem der Operette ein Frühvollendeter, dessen glänzend begonnene Karriere jäh durch die Herrschaft der Nationalsozialisten unterbrochen wurde, der sein Leben nur durch die Flucht erst nach Paris und dann in den Untergrund bei Nizza retten konnte und der nach 1945 ebendort nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen konnte.

Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/der Komponist etwa zur Zeit der Komposition/Verlag Felix Bloch Erben
Der Komponist ist ein aus Lemberg stammender Jude, der wenige Monate nach der letzten Uraufführung einer Lehar-Operette mit 24 Jahren seinen ersten und letzten großen Erfolg mit der Uraufführung von Der Prinz von Schiras in Zürich hatte, der anschließend auch im Theater an der Wien aufgeführt wurde, bei der Machtergreifung der Nazis in Österreich gerade zur Vorbereitung der französischen Erstaufführung in Paris weilte und bei Ausbruch des Kriegs nach Nizza fliehen konnte, wo er sich bis 1945 versteckt hielt. Für Paris war auch seine zweite Operette mit dem Titel Die polnische Hochzeit geplant gewesen, und zu den vorgesehenen Sängern hatten Jan Kiepura und Martha Eggert gehört.
In Nizza arbeitete der Komponist an einer Oper mit dem Titel Stradella in Venedig, für die die Polnische Hochzeit war eine Umarbeitung in eine Operette über die Liebe zwischen Napoleon I. und die polnische Gräfin Maria Walewska vorgesehen, die den französischen Kaiser für einen unabhängigen polnischen Staat begeistern sollte, ihm einen Sohn gebar und ihn auf Elba in der Verbannung besuchte. Aus diesem Vorhaben wurde jedoch nichts. Die polnische Hochzeit wurde nach dem Tod des Komponisten am Stadttheater Regensburg mit großem Erfolg aufgeführt, ist bei cpo als CD erschienen, die nun auch die Regensburger Aufnahme des Prinzen von Schiras aus dem Jahre 2023 vorlegen, mit teilweise identischer Besetzung.
Es handelt sich beim Prinzen von Schiras um eine der beliebten, mit Exotik in schillernde Farben getauchten Liebesgeschichten zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kulturen, doch was bei Lehars Land des Lächelns mit der Trennung der Liebenden aus West und Ost endet, kann sich bei Beers Operette über ein happy end freuen. Die junge Amerikanerin Violet verliebt sich auf einem Schiff, das von Japan nach Amerika unterwegs ist, in den Prinzen, und als eine Kaperung durch die Japaner droht, flieht sie mit ihm in sein Heimatland, wo er sich als Pascha, der er ist, auch aufspielt, so dass sie mit ihrem Gefolge flieht. Der Prinz folgt ihr, schwört die Annahme westlicher Verhaltensweisen, und dem happy end steht nichts mehr im Wege. Der Szenenwechsel ermöglicht natürlich die Verwendung unterschiedlichster musikalischer Stile, Jazzelemente stehen neben Fernöstlichem, der absolute Höhepunkt aber ist die Arie des Prinzen „Du warst der selige Traum“, die bei der Wiener Erstaufführung viermal wiederholt werden musste. Neben dem Hohen Paar gibt es noch drei weitere mit unterschiedlichen Liebeshändeln, wobei man in Regensburg das exotische Dienerpaar lustigerweise mit vertauschten Stimmen, die Frau mit tiefer, der Mann im Sopran, singt. Sehr gelungen erscheint der Einfall, die gesprochenen Dialoge, die zum Glück nicht durch Peinlichkeit auffallen, durch ein Klavier begleiten zu lassen.

Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/Szene aus der Regensburger Aufführung/Foto Marie Liebig
An die Stimme einer Lilian Harvey erinnert die von Kirsten Labonte, angenehm unangestrengt plaudernd widmet sie sich den Dialogen. Ein Schmelz- und Schmalztenor, der nicht nur die hohen Töne schmettert und die Schlager seiner Partie süffig darzubieten weiß, ist Carlos Moreno Pelizari als Prinz Nadir. Seine Schwester Jasmine, die sich in einen Vicomte verliebt, wird von Theodora Varga mit gut gerundeter Stimme gesungen, während das Objekt ihrer Begierde mit der Stimme von Matthias Störmer gut ausgestattet ist. Auch die beiden andren Paare, Nell (Scarlett Pulwey) und Jimmy (Paul Kmetsch) sowie Hassan (Fabiana Locke) und Fatme (Felix Rabas) tragen zum allgemeinen Vergnügen bei. Stefan Veselka entlockt dem Opernchor Regensburg und dem Phiharmonischen Orchester Regensburg ein Höchstmaß an Temperament, Süße und akustischer Wollust und leistet viel an später Wiedergutmachung an einem Komponisten, der um seine Karriere betrogen wurde (cpo 555 670-2). Ingrid Wanja
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Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/Szene aus der Regensburger Aufführung/Foto Marie Liebig
Dazu der Artikel zum Werk und zum Komponisten von Stefan Frey aus dem Beiheft zur neuen Aufnahme bei cpo:
»Überraschungen auf dem Gebiete der Operette sind selten geworden. Die Erfolge der letzten Jahre sind an einige Namen geknüpft, die man an den Fingern einer Hand aufzählen kann. Und nun kommt plötzlich ein junger Mann von 24 Jahren, Joseph Beer, und legt ein Werk vor, das von außerordentlichem musikalischen Reiz ist, reichhaltig und persönlich in der Erfindung, sicher in der Durchführung und köstlich klingend in der Instrumentation.«
Das war im April 1934 in einer österreichischen Zeitschrift zu lesen. Die Überraschungs-Operette hieß Der Prinz von Schiras. Beers exotisches Erstlingswerk wurde bald in halb Europa nachgespielt. Nur wenige Monate vorher war Giuditta, das letzte Werk des beinahe 40 Jahre älteren Franz Lehár, an der Wiener Staatsoper uraufgeführt worden – der krönende Abschluss einer Operettenepoche, die sich spürbar dem Ende zuneigte. Die Zeit war also reif für einen Generationenwechsel.
Und Joseph Beer schien der geeignete Komponist dafür zu sein. Seit seinem fulminanten Vorsprechen an der Wiener Staatsakademie für Musik im Jahr 1927 eilte ihm der Ruf eines kompositorischen Wunderkinds voraus. Damals hatte er die Prüfungskommission so beeindruckt, dass ihm erlaubt wurde, die ersten vier Studienjahre zu überspringen. Direktor Joseph Marx nahm ihn umgehend in seine Meisterklasse auf, die Beer mit Auszeichnung abschloss.

Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/Lillie Claus sang die weibliche Hauptrolle in der Wiener Erstaufführung/Amazon
Das überzeugte auch seinen Vater, der für ihn eigentlich ein Jurastudium vorgesehen hatte. Er war ein wohlhabender Bankier und wohnte mit seiner fünfköpfigen Familie im damals österreichischen Lemberg. Doch schon dort hatte Joseph parallel zum jüdischen Gymnasium auch das Konservatorium besucht. Es war seine Mutter, die seine Begabung früh erkannt und gefördert hat, nachdem sie entdeckt hatte, dass der gerade Siebenjährige ein eigenes Notationssystem zu entwickeln versuchte. Ohne zu wissen, dass es bereits eines gab, ging es ihm schlicht darum, seine Improvisationen festzuhalten. Schon damals hatte er zu komponieren begonnen und sich in allen musikalischen Gattungen versucht. Dass er sich schließlich der Operette zuwandte, mochte seinen Lehrer und Mentor Joseph Marx zwar enttäuscht haben, dennoch unterstützte er seinen früheren Vorzeigeschüler, wann immer er konnte. So vermittelte er ihm nach dem Examen eine Stelle als Korrepetitor und Dirigent der Ballettklasse, mit der er unter anderem nach Palästina auf Tournee ging.
Ausgerechnet dort nahm dann sein Schicksal die entscheidende Wendung. Er lernte nämlich einen Musiker kennen, der ihn bat, die Musik einiger befreundeter Kollegen Fritz Löhner-Beda vorzuspielen. Der war nicht nur überzeugter Zionist, sondern auch der erfolgreichste Operetten Librettist Wiens und verfasste für Lehár die Gesangstexte von Giuditta. Zurück in Wien spielte ihm Beer, wie versprochen, die Kompositionen aus Palästina vor. Erst als der sichtlich desinteressierte Löhner-Beda die Sitzung beenden wollte, wagte Beer zu fragen, ob er ihm einige eigene Kompositionen vorspielen dürfe. Was er dann hörte, begeisterte den Librettisten so sehr, dass er Beer die sofortige Zusammenarbeit anbot. Löhner-Beda wurde zum entscheidenden Kontakt von Beers Karriere. Er öffnete ihm die Türen zu den wichtigsten Leuten im Operettengeschäft.

Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/Autogrammkarte mit Widmung und Noten/concerti
Und das befand sich damals aus verschiedenen Gründen in der Krise. Da war zum einen der erwähnte, bislang ausgebliebene Generationswechsel: Die maßgeblichen Komponisten waren alle zwischen50 und 60 Jahre alt. Da war zweitens die Weltwirtschaftskrise, die in Wien zur Schließung renommierter Operettenbühnen wie des Carl, des Bürger- oder des Johann-Strauss-Theaters geführt hatte. Letzteres wurde bezeichnenderweise in ein Kino umgewandelt, wo wiederum die Filmoperette dem Bühnengenre gewaltig Konkurrenz machte. Und der Tonfilm war der dritte Grund jener Krise.
Und schließlich war da noch die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland, die den meist jüdischen Wiener Autoren ab ihren wichtigsten Absatzmarkt entzog. In Wien selbst blieb für große Operettenproduktionen nur noch das traditionsreiche Theater an der Wien übrig, das allerdings finanziell so angeschlagen war, dass es sich nicht an die Uraufführung eines jungen, unbekannten Komponisten wagte. Dies übernahm dann das Stadttheater Zürich, wo Beers erste Zusammenarbeit mit Löhner-Beda, besagter Prinz von Schiras, am 31. März uraufgeführt wurde. Der Erfolg ermutigte nun auch Hubert Marischka, den Direktor des Theaters an der Wien, zu einer Aufführung. Er engagierte dafür die Staatsopernsängerin Lillie Claus, die künftige Gattin von Beers Kollegen Nico Dostal, die mit dessen Clivia in Berlin gerade ihren Durchbruch gehabt hatte, und den Tenor Serge Abramovic. Er musste seinen Schlager »Du warst der selige Traum«, der, wie die Neue Freie Presse monierte, »von Tauber-Lehár sein konnte, aber von Joseph Beer ist… gleich viermal – nach bekanntem Muster – teils mit ganzer Stimme, teils mezza voce mit jedesmal geändertem Schluß« vortragen. Die »für den ernsten Musiker wertvolle Seite« der »symphonischen Singspiel-Operette (die keine Operette im gewöhnlichen Sinn des Wortes ist)«, zeigte sich für seinen Lehrer Joseph Marx hingegen darin, dass Beer, wie er in einem durchaus begeisterten Brief an ihn schrieb, »die klassische Polyphonie« kenne und daher »Figuratives und Kontrapunkt zu unterscheiden wisse, was sehr berühmte Operettenkomponisten nicht können. Darin liegt Ihre Stärke und Ihre – Zukunft!« Die Wiener Kritiken beurteilten den Prinz von Schiras trotzdem reserviert. So bescheinigte das Neue Wiener Journal Beer zwar »ein beachtliches Talent, das allerdings erst einen Wechsel auf Sicht ausgestellt« habe.

Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/der Komponist mit seiner Frau hanna, geb Königsberg/Wikipedia
Dagegen bereitete das Publikum dem jungen Komponisten »einen stürmischen Erfolg, der sich zu Riesendimensionen steigerte. Die Autoren wurden nach den Aktschlüssen unzählige Mal hervorgerufen«. Die Wiener Premiere wurde über Kurzwelle live übertragen und war auch in Lemberg zu hören, wo Familie Beer gespannt vor dem Radio saß. Der Vater maß mit der Stoppuhr in der Hand sogar die Dauer des Applauses und kam beim »Seligen Traum« Abramowic’ Dacapos eingerechnet – auf 17 Minuten. Der Prinz von Schiras wurde von Stockholm bis Madrid in ganz Europa nachgespielt. Und sein Komponist war plötzlich so ein gefragter Mann, dass Löhner-Beda für ihre nächste Operette, Polnische Hochzeit, sogar Alfred Grünwald als Mitarbeiter gewinnen konnte, den langjährigen Librettisten Emmerich Kálmáns.
Das erfolgreichste Autorenduo der Wiener Operette arbeitete nun gemeinsam für Joseph Beer. Das hatten sie zuvor nur für Paul Abraham getan, den sechzehn Jahre älteren ungarischen Komponisten, dessen Viktoria und ihr Husar die Operettenwelt revolutioniert hatte. Mit Abraham hat Beer viel gemeinsam, die jüdischen Wurzeln, den nervösen Charakter, vor allem aber die freche Stilmischung von Folklore und Jazz. Auch Beers Musik scheut weder drastische Komik noch Sentimentalität, weder große Gesten noch kleine Brüche, weder grelle Instrumentaleffekte noch leuchtenden Orchesterglanz. Alle Merkmale der Gattung sind bei ihm in gedrängter Form noch einmal vereint. Folkloristische Buffoduette in der Art Kálmáns stehen neben opernhaften Finali à la Lehár und Abrahamschen Tanzschlagern von rhythmischer Prägnanz. Beers zweite Operette Polnische Hochzeit (Uraufführung, Stadttheater Zürich) wurde in acht Sprachen übersetzt und von über 30 europäischen Bühnen nachgespielt. Die aufwendigste Neuproduktion war für den 1. Oktober 1939 im Théâtre du Châtelet geplant – mit dem Titel Les Noces Polonaises und dem damaligen Tonfilm Traumpaar Jan Kiepura und Marta Eggerth. Zwar kam sie wegen des Zweiten Weltkriegs nicht zustande, rettete Beer aber immerhin das Leben.
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Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/Szene aus der Aufführung in Regensburg/Foto Marie Liebig
Als die Nazis in Österreich einmarschierten, ermöglichte ihm der Direktor des Châtelet die Flucht nach Paris. Dort hielt sich Beer mit Orchesterarrangements und Musik zum Film Festival du Monde über Wasser. Er wollte so schnell wie möglich in die USA, um dort »an ein Musical College als Lehrer zu gehen«, wie er an Joseph Marx schrieb. Doch er kam nur bis Nizza. Auf der Flucht vor der deutschen Besatzung gelang es ihm hier, bis Kriegsende unterzutauchen. In seinem Versteck komponierte er allen Widrigkeiten zum Trotz seine im Stil des Verismo gehaltene Oper Stradella in Venedig. Titelheld war der Renaissance- Komponist Alessandro Stradella, dessen skandalumwittertes Leben schon Friedrich von Flotow zu einer romantischen Oper inspiriert hatte. Zweifellos identizierte sich Beer mit dem zeitlebens – wenn auch aus erotischen Gründen – verfolgten Italiener. Nachdem die Oper unter dem verkürzten Titel Stradella am Stadttheater Zürich uraufgeführt und vom bekannten Kritiker Kurt Pahlen als »komische Oper von höchstem Niveau« bezeichnet worden war, wurde sie von Andre Roussin, einem Mitglied der Académie Française, ins Französische übersetzt. Eine Aufführung kam allerdings nicht zustande. Seitdem unternahm Beer keine weiteren Versuche mehr, Stradella oder eines seiner anderen Werke auf die Bühne zu bringen und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Die Nachricht vom Tod seiner Eltern und Schwester in Auschwitz hatte ihm längst den Boden unter den Füßen weggezogen. Auch sein Mentor und Librettist Löhner-Beda war dort ermordet worden. Die meisten seiner früheren Mitarbeiter aber waren emigriert und über die ganze Welt zerstreut. Und mit denen, die in Deutschland und Österreich geblieben waren, wollte Beer nichts mehr zu tun haben. Trotzdem komponierte er weiterhin täglich instrumentale und geistliche Werke – ohne je an deren Aufführung zu denken. Vom Bruch, den das Dritte Reich in seiner Biographie hinterlassen hatte, blieb sein Schaffen weitgehend unberührt. Wie viele seiner Generation hielt er der Operettenwelt seiner Jugend die Treue und nahm von den radikalen Entwicklungen der zeitgenössischen Musik so gut wie keine Notiz und blieb zur Freude seines Lehrers Joseph Marx zeitlebens ein glühender Verfechter der Tonalität.

Joseph Beer: „Der Prinz von Schiraz“/Ludwig Herzer, Franz Léhar und Librettist Fritz Loehner-Beda/Wikipedia
Anfang der 1950er Jahre heiratete Beer die Holocaust-Überlebende Hanna Königsberg aus München und lebte mit ihr und den zwei gemeinsamen Töchtern Suzanne und Béatrice zurückgezogen in Nizza. Er nahm das Studium der Musikwissenschaft an der Sorbonne wieder auf, das er vor dem Krieg angefangen hatte und vollendete seine damals bei P.M. Masson begonnene Doktorarbeit über die Entwicklung des harmonischen Stils im Werk von Scriabin. Trotz einer »mention très honorable« und der ausdrücklichen Ermutigung seines nunmehrigen Doktorvaters Vladimir Jankélévitch sah er von einer Veröffentlichung ab. Erst im fortgeschrittenen Alter schrieb Beer wieder für die Bühne. Sein Singspiel Mitternachtssonne schildert das einfache Leben in einem von Fabelwesen bewohnten Norwegen der 1930er Jahre – vielleicht eine Geste der Dankbarkeit an ganz Skandinavien. Denn dort war seine Polnische Hochzeit unter dem Titel Masurkka längst ins Operettenrepertoire eingegangen und wurde bis zu Beers Tod im Jahre 1987 immer wieder gespielt.

Der Autor: der Theaterwissenschaftler und Operettenspezialist Stefan Frey/Foto Markus Konvalin/BR
Andere Aufführungen der Polnischen Hochzeit lehnte Beer bis zuletzt kategorisch ab, arbeitete er doch besessen an einer Neufassung mit dem Titel La Polonaise, in der es um Napoleons Affäre mit der polnischen Gräfin Maria Walewska gehen sollte. Er schrieb sogar den Text selbst, sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch. Erst nach seinem Tod entdeckten Töchter und Witwe einen Koffer unter seinem Schreibtisch, in dem sich das komplette Orchestermaterial der Originalfassung befand. (Auszug). Stefan Frey
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Der Artikel erscheint mit sehr freundlicher Genehmigung des Autors, zu dem und zu dessen Tätigkeit auf dem Gebiet der Operette es bei Wikipedia einen informativen Artikel gibt. Stefan Frey hat zudem beim Bayerischen Rundfunk eine Operetten-Dauer-Sendung, Operetten-Boulevard, dessen Preis der Prinz von Schiras vorletzte Spielzeit gewonnen hat. Wir danken dem Autor. G. H.
