Semper Oper Dresden

Leiche unterm Teppich?

  Nach dem belgischen Roman Bruges-la-Morte von Georg Rodenbach komponierte Erich Wolfgang Korngold seine Oper Die tote Stadt, die 1920 zeitgleich in Hamburg und Köln erfolgreich uraufgeführt wurde und bereits ein Jahr später nach Dresden kam. Nach fast einhundert Jahren kehrte das Werk nun an die Semperoper zurück – in einer Inszenierung des jungen Regisseurs […]

Offenbachiade

  Im falschen Stück wähnt man sich bei Lydia Steiers Neuinszenierung von Berlioz’ Les Troyens an der Semperoper, wo das bunte Treiben der Menge im 1. Akt an jenes vor dem Café Momus in Puccinis La Bohème erinnert oder auch Offenbachs La vie parisienne zugeordnet werden könnte. Der Italiener Gianluca Falaschi entwarf bunte Kostüme im […]

Wunden der Vergangenheit

  Es ist eine Großtat, die die Sächsische Staatsoper Dresden zum Ende der Spielzeit stemmte: In Kooperation mit der Oper Frankfurt übernahm sie deren 2015 herausgekommene Inszenierung von Mieczyslaw Weinbergs Die Passagierin mit dem Libretto von Alexander Medwedew, welches nach dem gleichnamigen Roman von Zofia Posmysz entstand. Die polnische Autorin hat die Hölle von Auschwitz […]

Bilderrätsel

  In ihrer Überfülle an Bildern und der komplizierten dramaturgischen Verschachtelung ist Johannes Eraths Neuinszenierung von Offenbachs Les Contes d’Hoffmann an der Semperoper so faszinierend wie verwirrend. Die ohnehin skurril-surreale Geschichte macht der Regisseur noch rätselhafter durch die Einführung von Doubles für die Hauptfiguren und Einbeziehung anderer Kunstgattungen für Hoffmanns Geliebte. Da ist Olympia eine […]