Piotr Beczala

Nicht wesensverwandt

  Eher mit Radames und Lohengrin, aber auch noch Edgardo  als mit den leidenschaftlichen Helden des Verismo unterwegs ist momentan Piotr Beczala, wenn wieder Opernaufführungen stattfinden können. So folgt er dem Beispiel vieler Kollegen, die sich  schon einmal auf CD in Partien ausprobieren wollen, ehe sie diese auf der Bühne verkörpern, ehe sie deren Lieben […]

Italienisches und nationales

  Das Bergsteigen wurde Mieczyslaw Karłowicz zum Verhängnis. In der Hohen Tatra kam der, wie Moniuszko, in Weißrussland geborene Komponist, ums Leben. Seine Ausbildung als Komponist hatte Karłowicz (1876-1909) u.a. in Dresden, Warschau, ab 1895 in Berlin erhalten. 1901 kehrte er nach Warschau zurück, gründete ein Streichorchester und komponierte sinfonische Dichtungen, ein Violinkonzert, eine Sinfonie […]

Send in the Clowns

  „Rien“ malt die Leuchtschrift über die nahezu leere Bühne des Salzburger Festspielhauses. Mehrere Papierstöße und eine Handvoll Raben befinden sich auf der kleinen Kreisfläche in der Mitte. Und ein schwarzer Lehnsessel, aus dem sich, komplett im schwarzen Ganzkörperanzug wie ein tapsiger Tanzbär, nur mit weißer, altertümlich mittelalterlicher Halskrause angetan, der glatzköpfige Faust herauswindet und […]

Ambitions justifiées

Wie angenehm für den Rezensenten, wenn mit der CD gleich eine Kritik mitgeliefert wird, so mit der von Piotr Beczala, der, ehe er den Lohengrin in Dresden und Bayreuth in Angriff nimmt, noch französische Tenorarien aufgenommen hat. The French Collection nennt sich die bei der Deutschen Grammophon erschienene CD, wobei auch Arien aus der französischen […]