Giovanna d’Arco

Frauenpower

  Seit 2010 bereichert die Berliner Operngruppe e.V. einmal jährlich das Musikleben der Hauptstadt um die halbszenische Aufführung einer Opernrarität – zumeist aus dem Belcanto-Repertoire oder dem Komplex der Frühwerke Verdis. Der Gründer und künstlerische Leiter des Unternehmens Felix Krieger garantiert seit Jahren ein hohes Besetzungsniveau, was Berlins Opernfreunde mit wachem Interesse und begeisterter Zustimmung […]

Zu leicht besetzt

  Eigentlich bester Verdi ist dessen aus den Galeerenjahren stammende Oper Giovanna d’Arco, deren größtes Manko wohl die Abweichung des Librettos von der historischen Wahrheit ist, indem eine fade Liebesgeschichte zwischen der Jungfrau von Orléans und König Karl von Frankreich zum Kern der Geschichte gemacht wird. So passt das Werk durchaus in das Konzept des […]

Festspieldokument und Verdi-Ehrung

Zu den Initiativen der Salzburger Festspiele im Verdi-Jahr 2013 gehörte neben einer Neuinszenierung seines Don Carlos auch eine konzertante Aufführung des Frühwerkes Giovanna d’Arco. Bei der DG ist nun der Live-Mitschnitt aus der Felsenreitschule auf zwei CD mit einem mehrsprachigen Booklet erschienen. Auf den Spielplänen der Opernhäuser ist das Stück eine Rarität – dies der […]

Früher Verdi beim Bügeln

Für eines der kaum beachten Stücke der frühen Jahr könnte das Verdi-Jahr eine entscheidende Wende bringen. Nachdem Netrebko die Jungfrau von Orleans in Salzburg aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt hat, müssten es ihr eigentlich andere Diven gleichtun. Dem Verdi-Jahr 1951 verdanken wir ja Tebaldis Initiative für Giovanna d’Arco. In Posen, wo Lukasz Borowicz (Foto oben/HeiB) bereits […]