Charles Gounod

Send in the Clowns

  „Rien“ malt die Leuchtschrift über die nahezu leere Bühne des Salzburger Festspielhauses. Mehrere Papierstöße und eine Handvoll Raben befinden sich auf der kleinen Kreisfläche in der Mitte. Und ein schwarzer Lehnsessel, aus dem sich, komplett im schwarzen Ganzkörperanzug wie ein tapsiger Tanzbär, nur mit weißer, altertümlich mittelalterlicher Halskrause angetan, der glatzköpfige Faust herauswindet und […]

Intrigen im Museum

  Charles Gounod komponierte seine Oper Cinq-Mars nach dem Roman von Alfred de Vigny nach einer schöpferischen Pause von zehn Jahren; 1877 erfolgte die gefeierte Uraufführung an der Pariser Opéra-Comique. Einige Monate später erlebte das Werk noch eine Wiederaufnahme in einer vom Komponisten veränderten Fassung, in der die vorher gesprochenen Dialoge in Rezitative mit Orchesterbegleitung […]

Grandioser Kitsch

  Charles Gounod kennt man heute vor allem als Opernkomponisten – aber er hat sein Leben lang auch geistliche Musik geschrieben. Beim Label Erato ist nun eine seiner wichtigsten geistlichen Kompostionen wiedererschienen – unter der Leitung von Michel Plasson. Mors et Vita ist Gounods zentrales Spätwerk, seine letzte große abendfüllende Komposition überhaupt. Gounod, einerseits ein […]

Nationale Rückbesinnung

  Und wieder ermöglicht die Initiative des in operalounge.de viel gerühmten Palazetto Bru Zane einen weiteren Einblick in die große romantische Oper Frankreichs – diesmal mit drei Konzerten in München, Versailles und Wien mit Cinq-Mars, einer weitgehend  unbekannten Oper von Charles Gounod (* 17. Juni 1818 in Paris; † 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud) nach […]

Zweifelhafte Optik

  Fürs Dekorative war man auf italienischen Opernbühnen schon immer, nun will man auch noch modern sein, und so kommt es zu so eigenartigen Produktionen wie die von Gounods Faust am Teatro Regio Torino, wo Stefano Poda, verantwortlich für Regie, Bühne, Kostüme und Choreographie, die Geschichte um einen riesigen gusseisernen Ring  oder diesen um das […]