Camille Saint-Saens

Einfach fabelhaft!

  Der Titel von Saint-Saëns‚ 1890 uraufgeführtem Ascanio könnte an eine Fortsetzung von Berlioz‘ Troyens denken lassen. Der Titelheld ist zwar tatsächlich auch in Berlioz‘ Œuvre zu finden, es handelt sich aber nicht um Aeneas‘ Sohn, sondern um den gleichnamigen historischen Schüler Benvenuto Cellinis, der ihm nicht nur in Rom (wie bei Berlioz) zur Hand geht, […]

Lust und Leid der Kurtisanen

  Für Freunde der großen französischen Oper wieder ein Leckerl  in Gestalt von Camille Saint-Saens´ Drame lyrique in vier Akten, Proserpine – wie schon mehrfach  vom Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer mit den Solisten Véronique Gens, Fréderic Altoun, Marie-Adeline Henry, Andrew Foster-Williams, Jean Teitgen, vor allem Matthias Vidal (und anderen). Der Bayerische Rundfunk sendete dies […]

Grosse Gefühle….

  Apropos Saint-Saens: Fällt der Titel Samson et Dalila im Gespräch, denken wohl die meisten an Dalilas sehnsüchtige drei Arien, eventuell noch an das spritzig-üppige Bacchanal. Und gewiss, die orientalisierende Sinnlichkeit ist wichtig und charakteristisch für das Stück. Aber gerahmt werden diese Teile von der Klage der Introduktion und einem nur auf moralischer Ebene happy […]

Behaarte Männer im Vesta-Tempel

Die Oper Les Barbares von Saint-Saens nach Sardou hatte 1901 im Pariser Palais Garnier ihre Premiere, nachdem sie eigentlich für das Riesenrund der Chorégie in Orange vorgesehen war, was sich auch in ihrem dramaturgischen Konzept widerspiegelt. Der Plot fokussiert sich weniger auf das zu erwartende Blutvergießen und Abschlachten, das assoziativ mit dem Wort „Barbaren“ einherging, […]