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Sing sie? Anna Natrebko als Elsa 2018 in Bayreuth? Im der französischen Musikmagazin Revopera liest man:  Dans une interview donnée au magazine Classica, Anna Netrebko a dévoilé plusieurs projets et des futures prises de rôle : Au Festival de Salzbourg (2018 ou 2019 ?), elle chantera Lisa dans La Dame de Pique de Tchaikovski, sous la direction de Mariss Jansons. Elle abordera également deux nouveaux rôles de Verdi : Amelia du Bal Masqué et Leonora dans La Force du destin. Elle chantera le rôle-titre de Salomé ;

Anna Netrebko aif dem Titel von Classica

Elle confirme enfin qu’elle fera bien ses débuts en 2019 au Festival de Bayreuth, en Elsa de Lohengrin aux côtés de Piotr Beczala. En 2018, ce n’est rien moins que Roberto Alagna et Anja Harteros qui les précéderont dans ce même opéra !

Avant ces projets alléchants, à plus court terme en 2017/2018, la belle soprano russe fera ses débuts en Adriana Lecouvreur (Mariinsky, Vienne, Baden-Baden), en Tosca au Met, ainsi qu’en Maddalena dans Andrea Chénier pour l’ouverture de la saison de la Scala de Milan !

Grand Theatre de Geneve: 24 & 26 NOVEMBRE 2017 CONCERT OPÉRA  OPÉRA DES NATIONS

ASCANIO, Opéra en 5 actes et 7 tableaux de Camille Saint-SaënsLivret par Louis Gallet d’après le drame de Paul Meurice Benvenuto Cellini(1852). Créé à Paris, le 21 mars 1890 à l’Académie nationale de musique. Première exécution absolue de la version conforme au manuscrit autographe de 1888., Opéra en version de concert, En coproduction avec la Haute école de musique de Genève, Chanté en français avec surtitres anglais et français. Des treize opéras écrits par Saint-Saëns, un seul, Samson, demeure au répertoire, alors qu’un autre, Ascanio, attend encore sa mise en lumière dans sa version complète et originale. Pourtant, la pièce éponyme de Paul Meurice, basée sur les mémoires de Benvenuto Cellini, inspira au compositeur une œuvre extraordinaire, mêlant dans un savant canevas de leitmotivs, la sensualité de la musique française, les accents passionnés du lyrisme italien au raffinement des mélodies et danses du répertoire de la Renaissance. Loin du hiératisme de SamsonAscanio est un véritable drame lyrique au cours duquel Cellini, jalousé pour son génie, son prestige et le pouvoir qu’il exerce sur le Roi de France, triomphe des intrigues de la cour, en sauvant son disciple Ascanio au péril de sa vie.

 

 2018 – um 30. Mal Rossini in Wildbad: Das Programm für Jubiläumsjahr 2018 steht so früh wie nie zuvor. Bad Wildbad – Das Programm für das 30. BELCANTO OPERA FESTIVAL wird so früh wie noch nie vorgelegt. Vier Operntitel von Gioachino Rossini stehen bei ROSSINI IN WILDBAD 2018 auf dem Programm sowie herausragende Konzerterlebnisse. Die Premieren im kommenden Jahr sind L’EQUIVOCO STRAVAGANTE – Die verrückte Verwechslung am Freitag, 13. Juli 2018, szenische Produktion, Gastspiel, Regie Jochen Schönleber; LA CAMBIALE DI MATRIMONIO – Der Heiratswechsel am Samstag, 14. Juli 2018, szenische Produktion, Regie Lorenzo Regazzo; MOÏSE – Moses am Donnerstag, 19. Juli 2018, szenische Produktion, Regie Jochen Schönleber und unter der musikalischen Leitung von Antonino Fogliani, sowie ZELMIRA am Samstag, 21. Juli 2018, konzertante Aufführung. Für diese letzte Premiere wird, nach seinem ruhmreichen Debüt in Wildbad 2017, Gianluigi Gelmetti am Pult erwartet. Die Eröffnung des Festivals ist wieder über den Schwarzwaldtannen auf dem Turm des Baumwipfelpfades geplant, es soll die PETITE MESSE SOLENELLE von Rossini, musikalische Leitung Antonino Fogliani, erklingen 12. Juli, Wiederholung 24. Juli. Mit dieser Aufführung erinnert ROSSINI IN WILDBAD an den 150. Todestag des Meisters 2018. Das Festival beginnt mit dem AUFTAKT!-Wochenende im Kurtheater mit zwei Opernpremieren vom 12.-15. Juli 2018, wobei „König Fußball“ elegant ausgewichen wird. Das Belcanto Opera Festival umfasst den Zeitraum 19.-29. Juli 2018 mit Veranstaltungen an allen Tagen.

 

Der Dokumentarfilm Ganz große Oper von Toni Schmid feiert seine Weltpremiere auf dem DOK.fest München – als Matinée in der Bayerischen Staatsoper am 7. Mai 2017 um 10. 30. Die Bayerische Staatsoper  ist eines der ältesten Opernhäuser der Welt. Der Film feiert die Bayerische Staatsoper und ist eine Liebeserklärung an die Kunstgattung Oper und die Menschen, die sie mit Leidenschaft ausüben. Der Film zeigt bekannte Größen wie Jonas Kaufmann und Anja Harteros auf und hinter der Bühne, den Generalmusikdirektor Kirill Petrenko beim Proben mit seinem Bayerischen Staatsorchester, die Dirigenten Ivor Bolton und Zubin Mehta sowie den Intendanten Nikolaus Bachler und dessen Vorgänger Sir Peter Jonas. Die Zuschauer erleben außerdem, wie drei Operninszenierungen entstehen: Wagners Meistersinger von Nürnberg,  Rameaus Les Indes Galantes und Verdis Ballo in Maschera. Auch das Bayerische Staatsballett und sein neuer Direktor Igor Zelensky werden vorgestellt, sie sind bei den Proben zu Ludwig Minkus’ Bayadere zu sehen.

Das DOK.fest München hat mittlerweile in der deutschen und europäischen Dokumentarfilmszene eine sehr wichtige Bedeutung gewonnen und wird als Publikumsfestival von Jahr zu Jahr erfolgreicher: Im vergangenen Jahr besuchten knapp 38.000 Zuschauer das Festival – der fünfte Besucherrekord in Folge. Ganz große Oper ist eine Produktion der Kick Film GmbH, in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und Arte, gefördert von Filmfernsehfonds Bayern und Deutscher Filmförderfonds. Buch und Regie verantwortet Toni Schmid, die Kamera führten Roland Wagner und H.P. Fischer. Produzent ist Jörg Bundschuh. Karten für die Premiere sind seit Freitag, 31. März, über www.staatsoper.de verfügbar. Der Film startet am 1. Juni 2017 im Verleih von NFP marketing & distribution* und im Vertrieb von Filmwelt Verleihagentur GmbH in den deutschen Kinos.

 

 

Im Leipziger Universitätverlag ist ein interessantes Buch von Anke Charton erschienen: prima donna – primo uomo – musico: Körper und Stimme – Geschlechterbilder in der Oper. In Verbindung von Theater- und Musikwissenschaft stellt Anke Chartons Studie einen Beitrag zur Opern­forschung vor, der Oper aus dem Gesamtphänomen Theater gerade nicht herausnimmt. Sie erkundet so ein weites Feld der Theatergeschichtsforschung. Im Zentrum stehen Geschlechtervorstellungen, die in der Oper von vertrauten Bildern abweichen können: Die Verhältnisse von Körper, Stimme und Geschlecht erweisen sich historisch als erstaunlich variabel und können bis heute die scheinbar -natürlichen« Unterschiede zwischen weiblich und männlich irritierend durchkreuzen. Hier trägt kulturgeschichtlich orientierte Opernforschung zur Geschlechterforschung bei, anthropologiehistorische Geschlechterforschung eröffnet der Opernforschung neue Perspektiven.

Anke Charton unterzieht den Mythos von der »Geburt der Oper« einer kritischen Revision und legt die thea- tralen Einflussbereiche offen, die nicht nur deren Anfänge ausmachen, sondern auch darüber hinaus wirken. Die Phänomene Kastratengesang und Hosenrolle, die in Zeiten eines verstärkten Interesses an Geschlechter­rollen zu populären Forschungsfeldern geworden sind, werden vor dem Hintergrund älterer Körper- und Weltvorstellungen neu gelesen. Dabei wird in vielfältigen Zusammenhängen der Formung und Wahrnehmung der Gesangsstimme nachgespürt. Die Studie schlägt so einen Bogen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart und bietet eine fundierte Einführung in opernhistorische und geschlechtertheoretische Zusammenhänge (Klappentext). Leipziger Beiträge zur Theatergeschichte hersg. Von Gerda Baumbach, 357 S. mit Quellenverzeichnis , Leipziger Universitätsverlag, ISBN 978-3-86583-628-1