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Streamings in Corona-Times (Nach langem Zögern informieren wir über Streaming-Termine der Operrnhäuser, was naturgemäß lückenhaft sein wird und nicht flächendeckend sein kann. Da wir erst am 9. 12. 2020 mit dieser Übersicht beginnen, sind frühere Termine und Informationen der Opernhäuser nicht in unserer Liste enthalten, wir bitten um Entschuldigung.):

Am Sonntag, 13. 12. 20 gibt es die Neuproduktion des Lohengrin mit Roberto Alagna in der Titelrolle aus der Berliner Staatsoper in der Inszenierung von Calixto Bieito auf Arte am Nachmittag auf Arte Concert und abends um 22.15 auf der Seite der Staatsoper für eine Woche/ www.staatsoper-berlin.de/ zu sehen. Auf Arte ist diese Übertragung für eine Woche anzuschauen.

 

Arthaus/ Halle (Saale), 09.12.2020: Es gehört inzwischen schon zur Tradition, dass wir im Dezember eigentlich kurz vor dem Beginn der alljährlichen Vorführungsreihe im Babylon stehen, die sich auf großer Leinwand dem Vermächtnis des legendären Theaterregisseurs Walter Felsenstein widmet. Doch dieses Jahr ist alles anders… Wenn Sie nicht ins Kino gehen können, dann bringen wir Ihnen eben großartiges Kino direkt nach Hause. Ab Dienstag, den 08. Dezember 2020, sind alle legendären Operninszenierungen auf takt1, der digitalen Plattform für klassische Musik, verfügbar. Unter dem folgenden Link können Sie sich rund um die Uhr alle sieben Opern direkt im heimischen Wohnzimmer ansehen.

Und das ist noch nicht genug! Erstmals und exklusiv auf takt1 können Sie zwei der begehrten Opernfilme in 4k erleben. Hoffmanns Erzählungen und Ritter Blaubart wurden von den original 35mm-Filmrollen, die im Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) beherbergt sind, in 2020 noch einmal neu digitalisiert und auf dem höchsten technischen Standard in Bild und Ton restauriert. Ein Meilenstein für den Erhalt dieses wichtigen deutschen Filmerbes, der Sie staunen lassen wird. Klicken Sie hier um bereits einen ersten Eindruck zu bekommen, was Sie erwarten darf!

Um die Filme anzuschauen, können Sie entweder ein monatliches Premium-Abonnement für regulär 15€ im Monat erwerben oder die Möglichkeit eines Jahresabonnement für 150€ nutzen. Aktuell wird eine Rabattaktion von 50% angeboten.

Schalten Sie ein und schauen Sie die sieben Filme aus der 2008 auf Initiative der Erbengemeinschaft bei Arthaus Musik erschienenen Walter Felsenstein Edition. Zur Verfügung stehen: Don Giovanni (1966), die damalige Premieren-Aufführung zur Wiedereröffnung der Komischen Oper, die fünf legendären Produktionen Ritter Blaubart (1973), Das schlaue Füchslein (1965), Othello (1969), Hoffmanns Erzählungen (1970) und Die Hochzeit des Figaro (1976) des Deutschen Fernsehfunks (DFF), die in den DEFA-Studios Babelsberg und in den Studios beim DFF gedreht wurden sowie Fidelio, der einzige, in den 1950er Jahren in Wien produzierte Opernfilm.

takt1 ist die digitale Bühne, die klassische Musik in ihrer Vielfalt zum Leuchten bringt. Die Plattform bringt die Bereiche Video, Geschichten und Audio zusammen und bietet den Kunden die besten Inhalte der klassischen Musik an einem Ort. Dazu gehören mehr als 2.000 Konzert- und Opern-Videos, tägliche Geschichten, Kolumnen und CD-Empfehlungen, weiterführende Inhalte und wertvolle Links.

 

Neu! Die Mediathek des Augsburger Staatstheaters: Das Staatstheater Augsburg bietet als neuen Service eine Mediathek auf seiner Homepage an. Im Pay-per-View-Verfahren können damit orts- und zeitunabhängig Aufzeichnungen von Inszenierungen angesehen werden. Den Anfang machen ab Freitag, dem 11.12.20 das Ballett »Winterreise« und ein Videoprojekt zu »Bovary, ein Fall von Schwärmerei«. Auch das Weihnachtskonzert der Augsburger Philharmoniker wird in diesem Jahr (ausschließlich) in der Mediathek präsentiert.

 »Winterreise« feierte am 31.10.20 seine digitale Premiere – vor mehr als 5000 Zuschauer:innen auf der ganzen Welt. Auf vielfachen Publikumswunsch hin ist die Aufzeichnung des Streams nun in der Mediathek des Staatstheaters abrufbar. Die uraufgeführte Choreografie von Ballettdirektor Ricardo Fernando zur Musik von Franz Schubert (Bearbeitung: Hans Zender) ist eine »Mischung aus neoklassischem und zeitgenössischem Stil mit überraschenden, witzigen und erfreuenden Details«, so die Kritikerin Sylvia Schreiber auf BR Klassik.

Eine deutschsprachige Erstaufführung war Hausregisseurin Nicole Schneiderbauers Inszenierung von »Bovary, ein Fall von Schwärmerei« in der Saison 2019/20. Die an der Inszenierung beteiligte Augsburger Videokünstlerin Stefanie Sixt hat exklusiv für die Mediathek des Staatstheaters ein Videoprojekt geschaffen, in dem sie sich dem Stoff über eine weitere ästhetische Ebene nähert. Ein Hybrid aus Performance, Schauspiel, Choreografie und Videokunst.

 »Winterreise« und »Bovary, ein Fall von Schwärmerei« sind ab Freitag, dem 11.12.20 unter www.staatstheater-augsburg.de/mediathek im Pay-per-View-Verfahren verfügbar. Am 17.12.20 folgt das Weihnachtskonzert der Augsburger Philharmoniker (separate Meldung hierzu folgt in Kürze).

 

Die Komische Oper Berlin bietet Streaming Übertragungen an:  Barock-Oratorium, Märchen-Oper und ein »Opéra fantastique« – das erwartet die Zuschauer*innen der Komischen Oper Berlin bis Januar im Online-Spielplan. 20. Dez, 19:00     Cendrillon  Der bekannte Aschenputtel-Stoff in seiner französischen Fassung als hochromantische Oper: Jules Massenet schuf Cendrillon an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und traf den Nerv ei¬ner Zeit radikaler gesellschaftlicher und technischer Umbrüche, in der die Sehnsucht nach kleinen Fluchten aus einer Wirklichkeit, die die Menschen überfor¬dert, ins schier Unendliche wuchs. Er konzentrierte sich in seiner zauberisch-traumhaften Version der Geschichte ganz auf das gefährdete Glück des Liebespaares. Regisseur Damiano Michieletto erzählte 2016 die Fabel von Mädchen, Märchenprinz und Tanz im »gläsernen Pantoffel« für ein erwachsenes und junges Publikum: als Teil der neidvoll-harten Realität einer Ballettschule, in der die Leistungsansprüche der Erwachsenen auf die Träume von jungen Menschen treffen – und in der nach einem Unfall der Prima Ballerina Märchenhaftes geschieht. Die musikalische Leitung der aufgezeichneten Premieren-Vorstellung lag in den Händen von Henrik Nánási. Besetzung: Nadja Mchantaf (Cendrillon/Aschenputtel), Agnes Zwierko (Madame de la Haltière), Karolina Gumos (Le Prince Charmant), Mari Eriksmoen (La Fée) u. a. Cendrillon ist ab 20. Dezember 2020 einen Monat lang als Stream verfügbar.

So, 27. Dez, 19:00 Les Contes d’Hoffmann | Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky inszenierte Jacques Offenbachs Les Contes d’Hoffmann 2015 als verstörenden Albtraum eines Künstlers, der sich in den eigenen Fantasien verliert. Mozarts Don Giovanni wird in Hoffmanns gesteigertem Empfinden zum Ausgangspunkt einer vom Wahnsinn getriebenen Reise durch bizarre Welten. Seine abgöttische Bewunderung für die Sängerin der Donna Anna gebiert immer neue Frauenbilder: die seelenlose Puppe Olympia, die todkranke Sängerin Antonia, die herzlose Kurtisane Giulietta. Die drei Frauengestalten, oft von mehreren Sängerinnen dargestellt, werden verkörpert von nur einer Sopranistin: Nicole Chevalier, die für ihre herausragende Leistung mit dem FAUST-Theaterpreis 2016 als beste Sänger-Darstellerin ausgezeichnet wurde und die die Partien auch in der für Anfang dieser Spielzeit geplanten Wiederaufnahme hätte übernehmen sollen.

Gesungen wird die Opéra fantastique im Haus an der Behrenstraße in französischer Sprache mit deutschen Zwischentexten aus der Feder E.T.A. Hoffmanns. Das Werk ist in einer Fassung zu erleben, die auf einen frühen Entwurf Offenbachs zurückgeht und mit Texten Hoffmanns ergänzt wird. In Koskys Inszenierung ist zum ersten Mal in der 130-jährigen Aufführungsgeschichte der Oper die Titelpartie in den ersten beiden Akten mit einem Bariton besetzt – so wie Offenbach es ursprünglich vorgesehen hatte. Am Pult steht bei der Premierenaufzeichnung Stefan Blunier. Besetzung: Uwe Schönbeck (Hoffmann 1), Dominik Köninger (Hoffmann 2), Edgaras Montvidas (Hoffmann 3), Nicole Chevalier (Stella/Olympia/Antonia/Giulietta), Karolina Gumos (La Muse/La mère d’Antonia), Dimitry Ivashchenko (Lindorf/Coppélius/Le docteur Miracle/Dapertutto) u. a.  Les Contes d’Hoffmann ist ab 27. Dezember 2020 einen Monat lang als Stream verfügbar.

So, 3. Jan, 19:00 Semele | Die Produktion von Semele aus dem Jahr 2018 ist Teil der erfolgreichen Barockopern-Serie der Komischen Oper Berlin. Angeführt von Nicole Chevalier in der Titelpartie ist unter der musikalischen Leitung von Barockspezialist Konrad Junghänel ein hochkarätiges Ensemble – darunter Allan Clayton als Jupiter – in einer Inszenierung von Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky zu erleben. Das Oratorium in englischer Sprache gehört, wenngleich in Deutschland selten gespielt, weltweit zu den populärsten Werken des Komponisten. Besetzung: Philipp Meierhöfer (Cadmus, König von Theben), Nicole Chevalier (Semele, seine Tochter), Katarina Bradić (Ino, ihre Schwester), Allan Clayton (Jupiter, König der Götter), Ezgi Kutlu (Juno, seine Frau) u. a.  Semele ist ab 3. Januar 2021 einen Monat lang als Stream verfügbar.

Am 30. Dezember 2020 um 19 Uhr streamen wir die konzertante Neuproduktion von Paul Abrahams Operette Die Blume von Hawaii live auf unserer Website. In seinem größten Erfolg fügt Paul Abraham alles zusammen, was das Operetten-Herz begehrt: einen aberwitzigen Plot rund um die amerikanische Besetzung von Hawaii, exotisch-funkelnde Song-Juwelen und gleich drei Liebespaare, die sich am Ende dank der tatkräftigen Mitwirkung von Schauspiel-Ikone Katharina Thalbach und dem aus Roxy und ihr Wunderteam bekannten Musical-Star Jörn-Felix Alt glücklich in den Armen liegen. In weiteren Partien unter anderen: Alma Sadé, Tansel Akzeybek, Johannes Dunz, Peter Renz, Mirka Wagner und Josefine Mindus. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Koen Schoots.

Am 22. Dezember um 19 Uhr streamen wir außerdem den Kurt-Weill-Liederabend »Lonely House« mit Katharine Mehrling und Barrie Kosky – ebenfalls live aus der Komischen Oper Berlin. Weitere Informationen unter https://www.komische-oper-berlin.de/presseservice/pressefotos_informationen/produktionen/l/lonely-house/.

Alle Streams sind kostenlos und werden in unserem Online-Spielplan unter https://www.komische-oper-berlin.de/programm/online-spielplan ab Erstausstrahlung jeweils einen Monat lang verfügbar sein, außerdem bei unserem Kooperationspartner OperaVision..  (https://www.komische-oper-berlin.de/programm/online-spielplan)

 

200 Jahre Opéra Royal de Wallonie-Liège in Belgien in der Monographie „200 ans et après“: In einer Buchpublikation erscheint aktuell die spannende und wechselvolle Geschichte der Opéra Royal de Wallonie-Liège. Der auf Kulturerbe spezialisierte Historiker Frédéric Marchesani und der Musikkritiker Serge Martin haben die Geschichte der Opéra Royal de Wallonie-Liège und die Verankerung des Opernhauses in der Stadt in der Monographie „200 ans et après“ zusammengetragen.
Als eine Zeitreise führt sie in die Vergangenheit der Opéra und reflektiert gleichermaßen über die Herausforderungen, die ein modernes, digitalisiertes Opernhaus heute zu bewältigen hat. Zahlreiche Archivabbildungen und aktuelle Fotos illustrieren die Publikation. Die Geschichte des Opernhauses, das älter ist als die belgische Monarchie, erscheint in Französischer und Englischer Sprache und ist ab sofort physisch im Opernhaus und online über die Website der Opéra Royal de Wallonie-Liège erhältlich.
Eigentlich feiert die Opéra Royal de Wallonie-Liège in Belgien in der laufenden Saison ihr 200-jähriges Bestehen. Mit einer gefeierten „La bohème“ wurde die Saison wie geplant im September eröffnet. Doch schon kurz darauf mussten die Türen des Opernhauses im Zuge des belgischen Lockdowns wieder geschlossen werden. Auch die für November geplante Galavorstellung von „La Traviata“ mit dem Besuch des belgischen Königspaares musste entfallen. Nun hofft die Opéra, ab dem Frühling das Jubiläumsprogramm mit u.a. der großen Gala im Juni 2021 wieder aufnehmen zu können.
Im Herzen der Stadt gelegen ist die Opéra Royal de Wallonie-Liège eines der drei königlichen Opernhäuser Belgiens. Einst entstanden aus dem Willen der Bürgerschaft, feiert das Jubiläum gleichzeitig eine alte, geschichtsträchtige Oper und ein nach vorne gewandtes Opernhaus im 21. Jahrhundert, das die Zukunft im Blick hat. Geleitet wird die Opéra Royal de Wallonie-Liège von Intendant Stefano Mazzonis di Pralafera (seit der Saison 2007/08) und Chefdirigentin Speranza Scappucci (seit der Saison 2017/18). Der Spielplan des Hauses besticht durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Klassikern des Repertoires und spannenden Raritäten. Eine beständig hohe Auslastung weist auf die große Beliebtheit und Treue des heimischen Publikums hin. Die starke überregionale Ausstrahlung des Hauses zieht Besucher aus dem nahen Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und sogar Großbritannien an. Auch dank regelmäßiger Online Übertragungen, realisiert u.a. durch Culturebox und medici.tv, macht das Haus in immer weiteren Kreisen auf sich aufmerksam. www.operaliege.be

 

https://chezsoi.operadeparis.fr/ The Paris Opera is launching its new video on demand platform.
L’Opéra chez soi, available as of now, brings together new or existing recordings operas, ballets and symphonic works, both live and recorded, as well as documentaries, educational content and 3e Scène creations.
Rudolf Nureyev’s ballet 
La Bayadère will be streamed live from the Opéra Bastille on Sunday 13 December at 2.30 pm and available for 7 days afterwards. Around thirty works (recordings, films, etc.) are available online as of the launch; this selection will be regularly enriched to reflect the latest events and productions presented by the Paris Opera over the course of the seasons.
This initial offer will enable us to test a combined free and paying model available all over the world (except China), as part of an experimental approach, by which we aim to test, study (notably through user feedback) and then adapt our offer.

 

Und nun Musikblogs satt: Historische Aufnahmen – sowohl Oper wie auch Klassische Musik auf Schellacks und frühen LPs  bieten diese:  * * * 78 toeren klassiek * * ** * * Laureate Conductor(s) * * * 33 toeren klassiek,  5:478 toeren opera en zang78 toeren: curiosa wereld jazzAudiorositybayreuth's classical music resourcesBig 10-Inch Record, Buster's Swinging Singles, CLASSICSClásicos en viniloDiary of an opera fanatic, gardener and ecosocialistDismuke's 78 RPM BlogFluff on the NeedleFORGOTTEN OPERA SINGERSGOLDEN AGE OPERA SINGERSGrandesOperasGreat Opera SingersGreat Voices of Opera … plusGrumpy’s Classics CaveHistoric OperaIpromesisposilisten to the gramophoneLohengrin's Classical MusicLonesome Lefty's Scratchy AtticMeeting in MusicMP3 Classical Music AlbummusiquevintageNeal's Historical RecordingsnibelungOchtendhumeur<br> met brede opklaringenOdeonOnly ClassicalPristine ClassicsRecentkickass78s's BlogSergei Lemeshev: his life and voicesounds from bygone daysThe Music Antiquarian BlogThe Music Parlour ~ HistoricalSentidosThe Classical Post Eine weitere Auswahl an interessanten Musikblogs findet sich auf der Seite von Meeting in Music, allerdings muss man eine gewisse Übung im Umgang mit den Seiten lernen und nicht in die Fallen der Server geraten, die ihre Software unterbringen wollen beim Downloaden. Da hilft nur probieren. G. H.

 

Eine interessante Seite ist auch www.librettidopera.it mit sehr vielen seltenen (auch bekannten allerdings) Libretti (http://www.operalib.eu/ ist die vielsprachige Ausgabe dazu, auch in Deutsch), der Clou sind die musikalischen historischen Beispiele also beim Ebreo von Apolloni zum Beispiel vier Ausschnitte mit Arien des Adel-Muzà, gesungen von Alessandro Scalabrini (sehr schön, wirklich). Dazu kommen eine menge historische Gesamausgaben, von Eredes Decca-Aida von 1951 über Donizettis L´Ajo nel Imbarazzo unter Gui dto. bis Paisiellos Re Teodoro von 1962 in bestem Studio-Stereo, alles innerhalb der Copyright-Grenzen. Das ist eine große Leistung. Viele Artikel zu einzelnen Sängern und Material zu Oper und Aufführungen vervollständigen diese hichinteressante Seite. Dario Zanotti ist der begeisterte Sammler.