Bernd Hoppe

Bernd Hoppe stammt aus dem sächsischen Freiberg und kam über Umwege nach Berlin, damals noch Ost-Berlin, wo ihm die Staatsoper und die vielen kulturellen Angebote eine Welt erschlossen, die ihn nicht mehr losließ. Waren es die Galerien, die Ballett- und Opernaufführungen, die Begegnungen mit bedeutenden und interessanten Sängern und Musikern – er war gebannt von dieser betörenden, rauschhaften Welt der Kunst und der Musik, die ihn schon zu DDR-Zeiten zu vielen Reisen ins sozialistische Ausland verführte. Nach dem Mauerfall arbeitete er zuerst bei der französischen Plattenfirma Erato und dann bei dem in Berlin verlegten Musikmagazin orpheus oper international als Verantwortlicher Redakteur. Und nun, mit Fortfall der Grenzen, ging das Reisen erst richtig los. Namentlich seine Liebe zu Barcelona und Madrid, aber auch Pesaro (Rossini!), Salzburg oder Bayreuth sah ihn oft in diesen Orten. Monte-Carlo, Nizza und viele andere Städte wurden fast sein Zuhause. Was seine feste Meinung zu Ballett und Oper beförderte und ihn zu einem anerkannten Journalisten auf diesem Gebiet machte.