Im Schatten Wagners

 

Vor kurzem stellten wir die Vertonung des Sienkiewicz-Romans Quo vadis durch Feliks Nowowiejski vor, die bemerkenswerter Weise gleich auf zwei neuen Aufnahmen zu erleben ist (cpo und Dux – die Dux-Einspielung sogar mit ihrem originalen deutschen Libretto). Nun gab es im Dezember 2017 eine weitere Oper Nowowiejskis, nämlich die Baltische Legende (Legenda Baltyku), der wesentlich weniger national-katholisch geprägt ist und sich wie Dvoráks Rusalka alter Mythen oder Märchen bedient, in diesem Falle sogar und wieder aus dem deutschen  Sagenschatz der Meereswesen. Damit auch – heute gewollt oder ungewollt – auf die Studienzeit Nowowiejskis in Berlin zurückführend. Berlin war damals nach dem Leipzig der Mendelssohn-Zeit das europäische Musikzentrum neben Paris. Viele der späteren Erfolgskomponisten namentlich des Ostens haben hier studiert, von Moniuszko bis Rubinstein. Und selbst Tschaikowski liebte beide Städte und war viel in Berlin.

Das deutsche (!) Libretto zur Baltischen Legende stammt von Wilhelm Szalay-Groele und wurde für die Aufführungen in Posen in der späten polnischen Übersetzung von  K. Jeżewska gegeben  – eine Aktion, die man als Deutscher bedauern mag, die aber namentlich in den grenznahen Gebieten immer noch für Überempfindlichkeit der Polen im Umgang mit ihrem deutschen Erbe spricht.

Feliks Nowowiejski/ Wiki

Die Oper von F. Nowowiejski wurde am 28. November 1924 in Posen uraufgeführt, dann in Lemberg (1927), Kattowitz (1928) und Warschau (1937), alle diese ganz sicher in Deutsch. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie in einer Fassung von  4 Akten auf von K. Jeżewska erstelltes Libretto in Posen/ Poznań (1955 in Zeiten des sehr Kalten Krieges) und Breslau  (1960) wieder aufgenommen (ein deutsches Libretto war noch bis vor kurzem undenkbar und scheint es für eine Aufführung in Posen heute immer noch zu sein). Einige musikalische Einfälle der Musik dazu wurden vor dem Ersten Weltkrieg skizziert. Es gibt die Legende, die von den Söhnen des Komponisten bestritten wird, dass die Oper ursprünglich eine deutsche  sein sollte, mit dem Titel Der Kompass. Nowowiejski  skizzierte die Oper (in einer früheren Version mit dem Titel  Castelletto ) in Amalfi, und diese  Fragmente wurden in der  späteren Legende verwendet.

Nun hat das Teatre Wielki von Posen im Dezember 2017 diese Oper wiederbelebt. Tadeusz Kozłowski dirigierte, Robert Bondara hatte die Regie in der Ausstattung von Julia Skrzynecka und Martyna Kander. In den Hauptrollen sangen Pavlo Tolstoy/ Doman, Wioletta Chodowicz/ Bogna, Magdalena Wilczyńska-Goś/ Svatava, Robert Gierlach/ Lubor, Aleksander Teliga/ Mestvin, Karol Bochański/ Sambor und viele mehr. Bemerkenswerter und dankbarer Weise vermittelte der Video-Stream von der Premiere auf operavision einen guten Eindruck von der folkloristisch und sehr gegenständlich gehaltenen Produktion.

Da auch diese Oper eine Beziehung zu Deutschland hat und da die Oper ja ein deutsches Libretto besitzt) und damit von übernationalem Interesse ist, bringen wir im Folgenden einen Aufsatz des renommierten Musikwissenschaftlers Marcin Gmys aus dem Programmheft zur Aufführung, Ein Lob an das Opernhaus, ein zweisprachiges (polnisch-englisches) Programmheft anzubieten und Dank an den Autor sowie an das liebenswürdige Pressebüro des Teatre Wielki Posen; die Übersetzung besorgte wieder Daniel Hauser. G. H.

 

Feliks Nowowiejski: „Legenda Bałtyku“/ Szene/ Foto Bartek Barczyk Poznań Opera House

Entstehung: Feliks Nowowiejski (1877-1946) begann die Arbeit an Der Kompass, einem Vorläufer der Baltischen Legende, während oder kurz nach der Rückkehr von seinem ersten Stipendium in Europa, wo er beispielsweise Italien besuchte. In diesem Zusammenhang komponierte er Quo Vadis und entwarf die Partituren zweier großer sinfonischer Dichtungen – Beatrice (nach Dante) und Nina und Pergolesi. (Während seiner Studien erhielt er zweimal das Meyerbeer-Stipendium in Höhe von 4.500 Reichsmark, die höchste finanzielle Zuwendung für Studenten zur Zeit Kaiser Wilhelms II., mit deren Erhalt der Besuch der musikalischen Zentren Europas verpflichtend verbunden war.) Der Komponist präsentierte ein Fragment seiner Oper – die Szene des Urteils – während eines seiner 1906 stattfindenden Konzerte in Warschau und erhielt positiven Zuspruch. Das weitere Schicksal dieser Oper war für lange Zeit unbekannt, obwohl Nowowiejskis Familie und sogar der Komponist selbst darauf beharrten, dass das Werk nicht vollendet worden sei. Gleichwohl hat mittlerweile Iwona Fokt, die prominenteste Biographin Nowowiejskis, anhand neu entdeckter Quellen nachzuweisen versucht, dass die Partitur von Der Kompass spätestens am Ausklang des Ersten Weltkriegs komplettiert wurde. Den Krieg verbrachte der Komponist nach seinem Rückzug als Direktor der Krakauer Musikgesellschaft die meiste Zeit über in Berlin. Der Autor von Die Rota warb 1915 um die Aufführung seines Werkes, doch aus unbekannten Gründen kam es nicht dazu. Es ist ebenfalls bekannt, dass der Komponist in der Spielzeit 1921/22 eine Aufführung des deutschsprachigen Werkes in Posen plante, was indes ebenfalls fehlschlug. Die Idee, die zweiaktige deutsche Meeresoper einzubetten in die Realität der italienischen Renaissance als Ausgangspunkt für eine polnischsprachige Oper mit Meeresbezug, wurde dann verwirklicht – vermutlich, wie der Komponist betont, das erste Werk in der Geschichte des polnischen Musiktheaters, welches das Meer als zentrales Thema der gesamten Handlung hat.

 

Feliks Nowowiejski: „Legenda Bałtyku“: der Autor Marcin Gmys/ Polski Radio

Der Dämon der Abänderungen: Obschon die derzeitige Premiere der Baltischen Legende von Feliks Nowowiejski in Posen stattfindet, werden wir nicht die Rekonstruktion der Posener Welterstaufführung von 1924 hören, sondern – wie es scheint – die final zusammengestellte Version von 1938. Sie wurde von Nowowiejski nach der vierten Premiere seines Werkes in Warschau geschaffen, vermutlich bereits mit Gedanken an die Spielzeit 1939/40, die mit einer neuen Produktion der Baltischen Legende am Opernhaus Posen eingeweiht werden sollte (trotz der bereits fortgeschrittenen Proben für dieses Ereignis im September 1939 kam es aus naheliegenden Gründen nicht dazu). Die Solisten, der Chor und das Orchester des Großen Theaters Posen werden die Baltische Legende basierend auf der 2017 vom Polnischen Musikverlagshaus herausgebrachten neuen Edition der Partitur aufführen. Unter dessen Schirmherrschaft wird seit April 2016 die Partitur der nächsten Version von Quo Vadis vom Verlagskommitee der Werke von Feliks Nowowiejski vorbereitet. In dieser Situation kann man sogar soweit gehen und sagen, dass am 10. Dezember 2017 im Großen Theater Posen die Weltpremiere der Finalversion der Baltischen Legende stattfinden wird.

An diesem Punkt könnte man sich fragen, wieso wir nicht die Fassung von 1924 rekonstruierten. Der Grund ist denkbar einfach: Obwohl eine solche Variante der Partitur anhand der Existenz einer detaillierten Diskussion des Werkes, reichhaltig erläutert mit Notenmaterial im Handbuch zur Legende von 1924, möglich wäre, müsste der ontologische Status dieser Partitur aufgrund des Umfangs moderner Kompositionseinflüsse doch zweifelhaft bleiben.

An dieser Stelle sollten wir ebenfalls die Frage beantworten, weshalb nicht die 1959 veröffentlichte, scheinbar elementare und endgültige Version benutzt wurde. Diese wurde auf Betreiben der beiden ältesten Söhne des Komponisten, Feliks Maria und Kazimierz Nowowiejski, vom Polnischen Musikverlagshaus veröffentlicht und beinhaltet eine exklusive Edition von neun nummerierten Kopien der Partitur der Baltischen Legende, welche als Basis der sehr populären Nachkriegsproduktion diente. Euphemistisch ausgedrückt, hat diese Publikation – trotz der unbestreitbar edlen Absichten der Söhne – wenig mit einer kritischen Quellenedition gemein. (…)

 

Feliks Nowowiejski: „Legenda Bałtyku“/ Szene/ Foto Bartek Barczyk Poznań Opera House

Wieviel Legende ist in der Legende? Feliks Nowowiejski selbst schrieb, dass Die Baltische Legende „einige unwesentliche Bruchstücke“ der Proto-Legende, eben der Oper namens Der Kompass, enthalte. Diese These ist nur partiell wahr. Das Manuskript der beiden genannten Akte enthält ein paar Stellen, in denen älterer Text (manchmal ohne Zweifel auf Deutsch) entweder mit einer Rasierklinge zerkratzt oder mit Tinte vorsichtig überschrieben und mit neuem polnischen Text versehen wurde. Andererseits wäre die Behauptung, dass die gesamte Legende eine Adaption (Musikwissenschaftler würden sagen: Kontrafaktur) des deutschsprachigen Vorläufers sei, viel zu ungerechtfertigt gegenüber dem Komponisten. Aufgrund einer zurückhaltenden Annahme könnte man konstatieren, dass Nowowiejski in etwa fünfzig Prozent des existierenden musikalischen Materials des Kompasses in die Legende „kopierte“. Hierbei handelt es sich – und das ist hervorzuheben – um vorsichtige Schätzungen, weil es oftmals schwierig ist zu entscheiden, ob wir Blätter der Originalversion des Kompasses oder seiner nachträglichen Modifikationen vor uns haben. Deswegen können Streichungen oder Tintenwischer nicht immer automatisch als der Versuch gedeutet werden, das deutsche Original auszulöschen. Man sollte augenblicklich mit der oben zitierten Ansicht des Komponisten übereinstimmen, dass die Übertragung von Teilen eines älteren Werkes in ein neues nichts Außergewöhnliches oder gar Verwerfliches darstellt. Tatsächlich bedienten sich Komponisten wie Händel oder Rossini immer dann einer solcher Vorgehensweise, wenn die Notwendigkeit es verlangte. Manchmal geschah dies aus Zeitmangel, manchmal aus temporärem Mangel an kreativer Inspiration. Zuweilen lag gar die Absicht dahinter, mehrstufige semantische Palimpseste zu schaffen.

 

Feliks Nowowiejski: „Legenda Bałtyku“- Szene aus der Produktion von 1955 am Teatri Wielki in Posen/ Scena z opery Feliksa Nowowiejskiego „Legenda Bałtyku“ wystawionej w Operze Poznańskiej (obecnie Teatr Wielki w Poznaniu)

Im Zirkel der Spätromantik: Aus der musikalischen Perspektive betrachtet, ist Die Baltische Legende ein Werk, das in der Gemütslage der typischen dichterischen Stimmung der Spätromantik zu verorten ist. Erzählte man jemandem, der bewandert ist in den musikalischen Trends des 19. Jahrhunderts, aber völlig unvertraut mit Opernmusik oder ihrer Geschichte, dass die Partitur von Nowowiejski an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert komponiert wurde, gäbe es vermutlich keinen Widerspruch. Auf eine Weise könnte man annehmen, dass die erste – und bis heute die einzige existierende, voll instrumentalisierte – Oper von Nowowiejski anachronistisch gewesen sei, um mindestens ein Vierteljahrhundert verspätet. Trotzdem hat dieser Fakt aus unserer gegenwärtigen Perspektive wenig Bedeutung und verdient das Werk unter den polnischen Opern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als eine sehr ausdrucksstarke Komposition sicherlich eine gründliche Erkundung (der große Erfolg von Nowowiejskis Legende wurde nur noch vom großen Hit Eros und Psyche von Ludomir Rozycki übertroffen).

Stilistisch ist Die Baltische Legende zwischen den Musikdramen von Wagner und der Opernsprache von Puccini mit ihrer charakteristischen Verdoppelung der Gesangslinie durch Bögen zu verorten (für den letzteren Fall steht Domans Arie – einst im Repertoire von Jan Kiepura und gegenwärtig unter anderem gesungen von Piotr Beczala – „Liebst du mich, Mädchen“, das bekannteste Stück aus der Legende, manchmal gar als die schönste Tenorarie in der Geschichte der polnischen Oper bezeichnet). Wir werden dort gleichwohl unzählige weitere Anspielungen finden. Wir sollten d’accord gehen mit Swiniarski, der in Juratas Tanz im zweiten Akt einen Hinweis auf den berühmten Tanz der Anitra aus Peer Gynt von Grieg erkennen will. Das Hornthema zu Beginn des zweiten Ballettakts, das ein umgewandeltes Motiv der Legende ist, stellt eindeutige Assoziationen zum Marschthema beim Erwachen der Natur in der „dionysischen“ dritten Sinfonie von Mahler dar, die Nowowiejski in Krakau vor dem Ersten Weltkrieg dirigierte. (…)

 

Feliks Nowowiejski: „Legenda Bałtyku“/ Final-Szene/ Foto Bartek Barczyk Poznań Opera House

Der Schatten Wagners – Leitmotive: Die gesamte Erzählung basiert geschickt – hier kann den Kritiken der Legende nicht widersprochen werden – auf einem Netzwerk von neun Leitmotiven. Ihnen sind – wie bei Wagner – zuweilen bestimmte Ideen zugewiesen (so das lyrische „Legendenmotiv“ zu Beginn und Ende oder das „Motiv der versunkenen Veneta“, das einen metaphysischen Schauder erzeugt mit dem plötzlichen „dämonischen“ Fall der großen Septime aus der Zeit der „mephistophelischen“ Kompositionen von Franz Liszt), aber in der Regel begleiten sie individuelle Charaktere: Der Protagonist der Oper – Doman – wird mit zwei quasi-wagnerischen Motiven verbunden: Das eine, erkennbar nach der Einleitung des ersten Akts, definiert ihn als einen Fischer (und mag mit dem Fliegenden Holländer in Verbindung gebracht werden), das zweite beschreibt ihn als eine furchtlose Person (dieses Leitmotiv ist ähnlich dem Ring-Motiv in Nibelheim im Rheingold – was keine nichtssagende Analogie sein muss, steigt  Doman doch wie Wotan in die Tiefe, wenngleich in diesem Falle Unterwasser). Zudem lassen sich Doman zwei weitere Motive zuordnen, die einzig in den Akten II und III vorkommen. Es handelt sich um die Liebesmotive in Bezug auf Bogna, die sich von seiner berühmten Arie im ersten Akt ableiten.

Daniel Hauser übersetzt tapfer und unverzagt für uns aus dem Englischen. Danke Daniel.

Wagner gleich, verbindet Nowowiejski die Motive manchmal in sinnträchtiger und symbolischer Weise. Sowohl das Leitmotiv von Veneta als auch das archaischen Gott-Perun-Motiv verlaufen in parallelen Quinten (die „Gebetsszene“ zu Beginn des dritten Akts eröffnend). Perun war in der Hintergrundgeschichte der Oper der spiritus movens des großen Unglücks von Jurata, die dafür bestraft wurde, weil sie es gewagt hatte, einen einfachen und sterblichen Fischer zu lieben. Beide Motive, Veneta und Perun, basieren auf demselben Rhythmus, wo einzelne Viertelnoten mit zwei Achteln verflochten werden.

Das melodiöse Motiv der Bogna, manchmal in der Form eines Violinsolos, ist auffällig in der Partitur der Legende. Es beschreibt perfekt die lyrische Persönlichkeit dieser Heldin, die trotz aller Widrigkeiten bedingungslos loyal ist und fortwährend zitternd angesichts des Schicksals ihres Geliebten (es ist erwähnenswert, dass dieses Motiv ursprünglich die Basis der Orgel-Meditation von Nowowiejski war, für die er 1911 den Preis im Komponistenwettbewerb in Arras erhielt). (…)

 

Feliks Nowowiejski: „Legenda Bałtyku“/ Szene/ Foto Bartek Barczyk Poznań Opera House

Auf dem Weg zur musikalischen Avantgarde: Gibt man eine heutige Einschätzung der Baltischen Legende ab – in einem breiteren Kontext des gesamten Werkes des Autors von Die Rota –, sollte man sich bewusst sein, dass dieses Werk zum ersten Mal vor 93 Jahren aufgeführt wurde und dass es augenscheinlich nicht zu den seinerzeitigen Trends der Avantgarde passte. Nowowiejski kümmerte sich indes nie darum, „trendig“ zu erscheinen. Die originale Baltische Legende von 1924, die – wenn es um das musikalische Material geht – eine gründliche überarbeitete Variation von Der Kompass darstellt, wurde nicht nachträglich – in den sukzessiven Stadien, markiert durch die Jahre 1927, 1928, 1937 und 1938 – stilistisch abgeändert.

Im Gegenteil. Nowowiejski vergewisserte sich, dass das Werk konsistent der Neoromantik (oder: dem Jungen Polen) verhaftet blieb. Deswegen hat die Oper natürliche Bezüge zu Wagner (am ausgeprägtesten), Puccini und Mahler (wichtig) und Grieg (marginal). Als er die Legende in den 1930er Jahren verbesserte, arbeitete Feliks Nowowiejski bereits unter anderem am Liederzyklus Rosen für Safo, am Cellokonzert sowie an zwei orchestralen Sinfonien (Nr. 2 Werk und Rhythmus und Nr. 3 Sieben Farben für Iris). Hier handelte es sich um Werke, die ihn – was die heutige Musikwissenschaft nach wie vor nicht offen zugeben will – zu einem der progressivsten polnischen Komponisten der letzten Jahre der Zwischenkriegszeit machen. Schon deswegen hatte es Nowowiejski nicht nötig, seine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen stilistischen Trends in einer Partitur zu offenbaren, deren erste Skizzen zurückgingen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts. Marcin Gmys (Übersetzung Daniel Hauser)

 

Marcin Gmys ist habilitierter Musikwissenschaftler, Professor für Musikwissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität und Musikpublizist. Seine Interessen umfassen die Theorie und Geschichte des Operntheaters vom 19. bis 21. Jahrhundert, zeitgenössische Musik, Aufführung von Klaviermusik und die Werke von Komponisten des Jungen Polen. Seit 2011 ist er Chefredakteur des Magazins Res Facta Nova. Er arbeitet kontinuierlich mit dem Großen Theater – Nationaloper, dem Nationalen Fryderyk-Chopin-Institut und dem Zeszyty Literackie-Magazin zusammen.