Ullmann, Schumann und Rachmaninoff

 

Zwei bemerkenswerte Frauen und große Dichterinnen stehen im Mittelpunkt der Lieder-Zyklen von Viktor Ullmann, welche die an der Musikhochschule ihrer Geburtsstadt München ausgebildete Christina Landshamer für ihre, wenn ich es richtig sehe, erste Soloaufnahme mit Liedern von cheap pharmacy Robert Schumann kombinierte (Oehms Classics OC 1848): Elizabeth Barrett-Browning, die obwohl kränkelnd seit Jugendzeit und im Haus des Vaters von der Öffentlichkeit fern gehalten, zu einer der wichtigsten Dichterinnen des Viktorianischen Zeitalters wurde, und die rund 300 Jahre ältere in Lyon geborene „schöne Seilerin“ Louise Labé. Beide entstammten wohlhabenden Familien, erhielten eine ausgezeichnete und vielseitige Bildung und zeigten sich in ihrer Liebeslyrik, welche durch Rainer Maria Rilkes Übertragungen in Deutschland bekannt wurde, als emanzipierte, selbstbewusste, geradezu liebeshungrige Frauen. Die Sonette aus dem Portugiesischen erschienen 1850, wenige Jahre nachdem die bis dahin zurückgezogen lebende generic viagra online „alte Jungfer“ Elizabeth Barrett auf den sechs Jahre jüngeren Dichter Robert Browning getroffen und mit ihm nach Floren gezogen war, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. In den vor seiner Deportation nach Theresienstadt 1940 in Prag uraufgeführten Drei Sonette aus dem Portugiesischen op. 29, welche er seinem Mentor Zemlinsky widmete, zeigt sich Ullmann der Wiener Schule und seinem ersten Lehrer Arnold Schönberg verbunden. Landshamer beschreibt den Stil genau, „Immer herrscht eine große Emotionalität, man kann und muss da in die Extreme gehen“. Entsprechend der raffiniert sublimen, bildhaften Dichtung im Stil Petrarcas in Labés Gedichten an den fernen Geliebten, die eine für die Zeit der Renaissance geradezu bestürzende Leidenschaft offenbaren, weshalb Labé von Calvin als ordinäre Hure bezeichnet wurde, zeigen Ullmanns Six Sonnets de Louise Labé op. 34 offenbaren dagegen eine spätimpressionistische Delikatesse. Mit einem lyrischen Sopran von großer Expansion, der in der Aufnahme aus dem Juli 2015 in den Höhen ein wenig herb klingt, ohne ausgesprochen scharf werden, singt Landshamer diese Lieder, denen sie sich im Beiheft eng verbunden zeigt, mit bestechender Klarheit und Emotionalität, vor allem die spam emails from canadian pharmacy Labé-Lieder überzeugen durch ihre Mischung aus Sinnlichkeit und Leidenschaft. Die von Gerold Huber verführerisch begleiteten Lieder werden ergänzt durch Goethe- (darunter die auch Lieder und Gesänge aus Wilhelm Meister) und Lenau-Vertonungen von Schumann, von denen mir die atmosphärisch zarten Sechs viagra online uk Gedichte und Requiem op. 90 nach Lenau besonders schön gelungen scheinen.

 

Julia Sukmanova Hänssler Classics Bereits mit der kurzen Einleitung zu O schönes Mädchen op. 4,4 („Singe nicht, du Schönheit“ von 1892) entwickelt die Pianistin buy generic cialis online Elena Sukmanova einen Ton, den wir als russisch empfinden und der Sergej Rachmaninoffs Selbstcharakterisierung entspricht, „Ich bin ein russischer Komponist, und meine Heimat hat meinen Charakter und meine Ansichten geprägt“. Es ist ein Ton, den die am St. Petersburger http://viagraonline-topstorerx.com/ Rimsky-Korsakow Konservatorium und später in Freiburg ausgebildete Sopranistin Julia Sukmanova, die als Mitglied des Hamburger Opernstudios 2005 in der deutschen Erstaufführung von Angels in America von canadian pharmacy Peter Eötvös ihr Debüt gegeben hatte, mit lyrischen Sopran aufnimmt: weich, innig, etwas verhangen. Und mit einer Diktion, bei der ein nichtrussischer Hörer vermutlich gut die Texte mitlesen könnte, die im Beiheft der Hänssler Classics-Aufnahme (HC 16024) leider nicht abgedruckt sind. Die 24 ausgewählten Liedern umspannen Rachmaninoffs gesamtes Lied-Schaffen. Sukanovas voller, dunkler und runder Ton kommt wunderbar bei In meiner Seele Nr. 14/10 zur Geltung, sauber der gerade Ansatz in Das kleine Eiland Nr. 14/,2, klangprächtig und intensiv erstrahlt der Sopran in O gräme dich

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nicht op. 14/. 8. Stimmung, Klangfarbe und Gehalt scheinen in diesen Romanzen gut eingefangen, in deren schlichter Ton, der in Frühlingsfluten op. 14/ 11 auch virtuos zupackend sein kann, der Reichtum der russischen Salonkunst um die Wende vom 19. zum 20. zum Ausdruck kommt. Rolf Fath