Wildbad optisch

 

Genauso gut wie von Wildbad als dem Pesaro des Nordens könnte man von Pesaro als dem Wildbad des Südens sprechen, denn längst hat sich das Rossinifestival im Schwarzwald einen hoch geachteten Namen gemacht, nicht nur, weil es in diesem Jahr (2016) bereits seine 27.Wiederkehr feiern konnte. Aus dem Jahre 2015 stammt die Aufnahme von L’inganno felice des Schwans von Pesaro, wie seine Landsleute Rossini gern nennen, und deren Aufzeichnung und Vebreitung als DVD der Genueser Firme Dynamic zu verdanken ist. Festivalbegründer und seit 1991 künstlerischer Leiter Jochen Schönleber hat diesmal wieder Regie geführt, bereits 2005 konnte man die Oper in Wildbad erleben, und aus dieser Zeit ist auch noch der spiritus rector unter den Sängern, Lorenzo Regazzo, mittlerweile anderswo selbst als Regisseur tätig, in der die Fäden der Handlung lenkenden Rolle des Tarabotto zu erleben.

Gioacchino Rossini L'Inganno Felice DynamicRossini hatte die Oper als einaktige Farsa konzipiert, hier wird sie zweiaktig mit wechselndem Bühnenbild aufgeführt, das von Robert Schrag stammt, schlicht, aber zweckmäßig mit einer Aussichtsplattform im ersten und einem umgestürzten Fischerboot im zweiten Teil. Die durchaus ernst zu nehmende Handlung von der zum Tode verurteilten, aber unschuldigen und geretteten Fürstin Isabella wird von den beiden Buffi dominiert, die auch die spritzigste Musik und die beachtlichste Bühnenerfahrung haben, denn außer Regazzo weiß der ebenso auf allen Bühnen der Welt zu Hause seiende Tiziano Bracci die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Beide Bässe sind hocherfahrene Sänger mit intakten, geschmeidigen Stimmen, die ihr Duett zum musikalischen Höhepunkt der Vorstellung zu machen und ihrem Affen Zucker zu geben wissen. Eine bravouröse Arie hat auch der Sopran Silvia Dalla Benetta als Isabella zu bewältigen und tut dies mit angenehm weicher, modulationsfähiger, auch dem zeitweilig geforderten dramatischen Aplomb gewachsener Stimme. Recht blass, aber von Rossini auch nicht allzu reich ausgestattet bleibt der Bösewicht Ormondo, den Baurzhan Anderzhanov nicht sehr eindrücklich gestalten kann. Unscheinbar trotz hübscher Tenorstimme erscheint auch der Duca Bertrando, gesungen von Artavazd Sargsyan, noch etwas steif im Spiel und seine Stimme allzu behutsam einsetzend. Aber er studiert

noch und kann mit diesem seinem Material sicherlich in der Zukunft noch viel erreichen.

Die Geschichte wurde in eine Zeit, in der es bereits Jeeps und Maschinengewehre gab, verlegt, Herzog und Gefolge treten in Uniformen auf, was weder stört noch in irgendeiner Weise hilfreich ist. Nett ist die Idee, den Soloflötisten Tommaso Dionis als Soldaten mit auf der Bühne wirken zu

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lassen. Aber es geht zu recht vor allem um die Musik, und die ist bei Antonino Fogliani, seit 2011 musikalischer Leiter, in den besten Dirigentenhänden, die die Virtuosi Brunenses zu rossinigerechtem Spiel anleiten. Aus dem informationsreichen Booklet (Text reto Müller) kann man viel über das Frühwerk Rossinis erfahren (DVD Dynamic 37760). Ingrid Wanja