Volle Lunge

 

Als „Soviet Franco Corelli“ best time take cialis wird der aserbaidschanische Tenor Zurab Anjaparidze im Booklet der CD von Melodya gefeiert, aber wenn überhaupt, dann möchte man ihn doch eher mit Mario Del Monaco vergleichen. Sein Material ist mehr als beachtlich, aber für das italienische Fach, und das auch nur mit Einschränkungen, höchstens für die sehr heldischen Partien geeignet, d.h., Canio liegt im Bereich dessen, was er singen kann, cialis for sale online Nemorino aber ganz und gar nicht.

Es beginnt auf dieser ehemaligen LP (von 1967-1973, erweitert um die Szenen aus Pique Dame aus derselben Zeit) mit den beiden Arien des Cavaradossi, in denen der Tenor eine gewaltige, aber hart klingende, oben etwas enger werdende Stimme offeriert, manchmal gaumig klingt, dunkel bis dumpf in der Mittellage und durchweg im Einheitsforte eingesetzt. „E lucevan le stelle“ wird viel zu melodramatisch angegangen, grobe baci und carezze dürften nicht im Sinne von Tosca sein, und die „veli“ cialis for sale online reißt er ihr geradezu von den „belle forme“. Eine Fermate im Fortissimo bringt fast die Engelsburg zum Einsturz, während das Orchester des Bolschoi unter Mark Ermler durchaus Sinn für die Poesie der Szene hat.

Etwas besser gelingt der Umgang mit Puccinis Des Grieux, dessen „Donna non vidi mai“ aber auch mehr Gefühl anstelle von Kraftmeierei vertragen könnte, wo auch wieder auf eine Superfermate hingearbeitet wird. Ab und zu gibt es Unsicherheiten im Gebrauch der italienischen Sprache, so im Duett des zweiten Akts, wo von „sempre la stesa“ die Rede ist, und später in der Arie des Radames werden bei „Celeste Aida“ die drei „e“ tatsächlich gesungen und dazu noch auf ein Legato verzichtet. Vom Charakter des Des Grieux wird wenig vermittelt, man meint eher einen „Verdienten Tenor des Volkes“ zu vernehmen, der am Schluss von „Guardate“ einen schrecklichen Brunstschrei hören lässt, als der ebenso stimmgewaltige Kapitän die Mitfahrt nach Amerika gestattet.

Vom Radames war bereits die Rede, dass „vicino al sol“ aus vollem Hals gebrüllt wird, überrascht den Hörer nicht mehr, so wenig wie die Superfermate, die große Stärke des Tenors, wenn denn angebracht. In der Stretta des Manrico ist der Sänger ganz in seinem Element, die Arie davor möchte man von ihm lieber nicht hören – sie ist auch nicht auf der CD. Einen Wettstreit an Stimmpotenz liefern sich Otello und Jago (O.Klenov), gefallen kann die Schlussszene, mit einem glänzenden „gloria“ und schmerzvoll dumpfem „Otello fu“.

Den Schluss bilden drei Szenen aus Pique Dame, und hier kann man wirklich glücklich werden mit einem Tenor, der die schwierige Partie vollkommen beherrscht, keinerlei levitra versus viagra versus cialis Probleme mit ihr hat und den Eindruck erweckt, sie bringe ihn niemals an die Grenzen seiner stimmlichen Möglichkeiten. Zudem klingt der Tenor hier wirklich schön, strahlend, unangestrengt. Dass Plácido Domingo ihn sich bei seinem ersten Hermann 1999 zum Vorbild nahm, ist gut nachvollziehbar (CD MEL 10 023 73). Ingrid Wanja buy generic viagra online