Eine Oper gegen Sklaverei

 

Schnell hatte sich die Kunde von der italienischen Erstaufführung (!!!) des Schiavo von Carlos Gomez am Teatro Lirico von Cagliari im letzten Februar/März (2019) auch bei zisalpinen Opernfreunden herumgesprochen, und ungeduldig wartete man auf den versprochenen Mitschnitt auf Bluray (37845) und CD (2 CD CDS 784502) bei Dynamic, der nun dieser Tage eintraf und John Neschlings Championship in Sachen Gomes einmal mehr bestätigt. Wie nur wenige Dirigenten setzt er sich seit Jahren für seinen Landsmann ein und hatte bereits 1994 in Bonn die Herzog-Fitzcaraldo-Inszenierung des Guarany mit Plácido Domingo (Sony) dirigiert – musikalisch wie auch optisch damals ein Regenwald-Fest. Optisch gilt dies auch für die Aufführung in Cagliari, die sich stimmungs- und farbenvoll auf der DVD bietet (davon im Atikel von Ingrid Wanja nachstehend mehr).

Rein akustisch (davon hier) hat die Aufnahme ihre Flecken, leider. Und es schmerzt mich, der so ambitionierten Dynamic mal wieder ein paar sehr kritische Worte zu ihren Mitschnitten sagen zu müssen, schätze ich die Firma doch wegen der unglaublichen Vielfalt ihrer Live-Titel, die sie wie keine andere im Programm hat und mit denen sie viele europäische Theater vorstellt. Aber Live-Mitschnitte haben ihre Tücken.

John Neschling ist nun am Pult des Orchesters und Chor vom Teatro Lirico in Cagliari, das sich in der Vergangenheit  immer wieder durch seltenes Repertoire hervorgetan hat. So auch hier. Der Schiavo  von 1889 (am Teatro Imperial in Rio de Janeiro) ist im Zuge des amerikanischen Bürgerkriegs und der Abolitionsten-Bewegung Gomes´ später Aufschrei gegen die Sklaverei in seiner Heimat. Der  erscholl leider zu einem Zeitpunkt, als diese gerade auch in Brasilien abgeschafft worden war. Pech für Gomes, dessen Oper in der Folge kaum (und dann nur im Heimatland) wieder gespielt und nach kurzem Auftauchen 1959 in Rio, dann 1999 in  Belem und schließlich in Rio erst 2016 in einer bedeutenden Produktion unter Roberto Duarte wiedererweckt wurde. Cagliari nun ist die erste italienische Bühne, den Schiavo aufgeführt zu haben. 

Es bleibt eine unbegreifliche Tatsache, dass Italien einen seiner größten Gast-Komponisten, der zudem durchweg in italienischer Sprache schrieb, kaum zur Kenntnis nahm und nimmt, so wie es in Deutschland – außer kurzen Lebenszeichen in Bonn (Il Guarany) oder Braunschweig (Salvator Rosa/ Oehms) kaum etwas von ihm zu hören gab/ gibt. Allerdings gebührt die Palme der europäischen Erstaufführung wieder einmal dem Stadttheater Gießen, wo es den Schiavo 2013 unter Carlos Spierer in der Inszenierung von Joachim Rathke gab (später dann am selben Haus erstmals auch die Fosca 2017, chapeau!)

Zeitgenössische Karikatur von Gomes/HeiB

Bei aller Freude über diesen seltenen Titel bei Dynamic und bei aller Wertschätzung der kraftvollen, männlich-robusten Leitung John Neschlings mit  dem Orchester und Chor des Theaters in Cagliari (in einer Co-Produktion mit dem Festival Amazonas de Opéra von Manaus) wird der Musikfreund mit dieser Neu-Aufnahme bei Dynamic nicht warm. Und das liegt an der nicht überzeugenden Besetzung ebenso wie (auf der CD als Soundtrack des Videos) an der rummeligen, unruhigen Live-Akustik, die das musikalische Erleben mit vielen unangenehmen Bühnengeräuschen und merkwürdiger Akustik „bereichert“. Soundtracks sind eben nicht wirklich günstig. Neschlings sorgfältige Hand vor allem auch in den lyrischen Passagen, an denen diese schwungvolle Oper so reich ist – ihre zahlreichen Arien und Ensembles geben reichlich Gelegenheit dazu – kann die provinziellen Stimmen nicht „aufhübschen“, die in den Hauptpartien nur selten ein überregionales Niveau für eine Traviata oder des Trovatore erreichen oder deren Anforderungen standhalten würden. Der Vergleich ist angemessen, denn Gomes war ja ein erbitterter Rivale des übergroßen Maestro, in dessen Schlagschatten alle Zeitgenossen standen und sich mühten, da heraus zu treten. Die berühmten compositori minori eben.

Gomes „Lo Schiavo“/ die legendäre und lange Zeit einzige offizielle (Live-)Aufnahme der Oper im Mitschnitt aus Rio 1959

In Cagliari erschrickt man sich über den Zustand der Stimme von Svetla Vassileva, noch vor nicht langer Zeit eine glanzvolle Francesca/Zandonai zu  Alagnas Paolo an der Pariser Oper war. Was ist nur mit der Stimme passiert? Hier als Ilara klingt sie einer Azucena nicht unähnlich, aufgeraut, ausgesungen, tremolierend, zu brustig in der Tiefe – in der Rolle der jungen Sklavin zwischen zwei Männern (Gutsbesitzer und Mit-Sklave) eher wie eine Stammesmutter denn begehrtes Liebesobjekt. Ich weiß, ich bin ungalant, und optisch macht Frau Vassileva auf der DVD vieles wett, das das Ohr auf der CD verstärkt wahrnimmt. Schade wirklich. Ich habe sie mal so bewundert. Und ihre Kollegin  Adriane Queiroz auf dem TV/CD-Dokument aus Rio 2016 bei youtube (und als Kauf-CD/Video nur in Brasilien erhältlich), ist da wesentlich liebenswürdiger und hörbarer

Massimiliano Pisapia klingt als feudaler Liebhaber Americo eher schmalbrüstig, rafft sich gelegentlich zu etwas Feuer auf, ist aber nicht wirklich der stramme Gutmensch in einer düsteren Sklavenhalter-Umgebung. Auch da hat Roldolfo Giuliani 2016 die Nase vorn und zeigt Latino-Temperament und Leidenschaft (nebst passenden Schluchzern, wie sich das gehört). Im Vergleich ist sein Gegenpart, der Titelverteidiger Ibara, mit Andrea Borghini noch am besten besetzt. Dessen körniger Bariton hat Charakter, nicht so sehr Schmelz, aber Präsenz – auch optisch – und stimmlichen Aplomb, der die Stimmung und die geforderte Kraft gut bewältigt. Aber auch hier scheint mir Fernando Portari  in Rio 2016 von schönerem Timbre und festerer Verdi-Stimme. (Zudem gibt es bei youtube noch weitere Mitschnitte, so 1979 unter David Machado in Sao Paulo, 2018 unter Victor Hugo Torres in Campinas).

In kleineren Rollen bleibt es auf diesem mittleren Niveau. Elisa Balbo/Contessa, Daniele Terenzi/ Giantéra (der Bösewicht, der Sklaven quält), Dongho Kim/ Conte Rodrigo/ Gotaca sowie Marco Puggioni, Francesco Musinu und Michelangelo Romero sind nicht unrecht und stützen funktional. Chor und Orchester des Hauses in Cagliari tun sicher ihr Bestes und geben eine soliden Rahmen für diese spannende Oper, die sich wie kaum eine andere dem düsteren Problem der Sklaverei kümmert. Schon dafür gebührt Gomes (und Neschling in Cagliari) unsere Anerkennung.

Habenswert ist die Aufnahme auch wieder (wie beim Trouvère Verdis jüngst) wegen des ausgezeichneten Booklets zur CD mit einem informativen Artikel von Danilo Prefumo, aus dem wir einen Passus zur Oper selbst in unserer Übersetzung entnehmen. Dazu gibt es – höchst lobenswert – das Libretto mit englischer Übersetzung, auch dies erstmals und hochwillkommen. G. H.

 

Und nun die Blu-Ray-DVD bei Dynamic. Mutige Tat: Gar nicht genug loben kann man das Opernhaus von Cagliari auf Sardinien, das sich vor allen anderen italienischen Theatern dadurch auszeichnet, dass es immer wieder durch eine unkonventionelle Spielplanpolitik angenehm auffällt. Hier werden nicht nur Opern wie Webers Euryanthe oder Tschaikowskis Schneeflöckchen, in ihren Heimatländern selten zu sehen, aufgeführt, sondern man übernahm 2017 auch vom finanziell viel besser ausgestatteten Teatro Regio di Torino die italienische Erstaufführung von Marco Tutinos La Ciociara nach dem Roman von Alberto Moravia oder gibt eine Oper über die Urahnen, von denen doch die Grabmale, die Nuraghe, auf der Insel künden, in Auftrag.

Auch die Aufführung von Antonio Carlos Gomes‘ Oper Lo Schiavo gehört zu diesen Pioniertaten, die wie zuvor schon die anderen das Problem hat, dass es schwer ist, herausragende Sänger für die Einstudierung der Partien, die sie wahrscheinlich nie wieder in ihrer Karriere singen werden, zu gewinnen. Meistens erfreulich ist jedoch die optische Umsetzung, so auch hier durch Tiziano Santi, der geheimnisvolles Gewoge von Urwaldpflanzen auf die Bühne zaubert, unterstützt vom Light Designer Alessandro Verazzi, der ein buntes Farbenspiel entfaltet. Weniger glücklich sind die Schöpfungen vom Kostümbildner Domenico Franchi, der die Wilden mit je nach sozialem Status  mehr oder weniger umfangreichen Kleingärten auf dem Kopf ihren Freiheitskampf führen lässt. Choreographin Luigia Frattaroli beweist viel Phantasie vor allem mit dem Ballett im 4. Akt. Regisseur Davide Garattini Raimondi führt die Solisten in schöner Ausgewogenheit zwischen temperamentvollem Spiel und sängergemäßer Zurückhaltung, enthält sich jeder plakativen Zurschaustellung antiimperialistischer Propaganda, sondern lässt die Handlung mit dem edlen Sklaven im Mittelpunkt für sich selbst sprechen. In dieser Produktion lernt der Zuschauer das Werk wohl so kennen, wie es vom Librettisten und Komponisten gedacht war. Das Orchester unter John Neschling lässt keinen Zweifel daran, dass es sich hier um eine ganz und gar italienische Oper des Verismo handelt, die oft an La Gioconda oder seltener an Tosca oder Cavalleria denken lässt. Der Chor unter Donato Sivo stürzt sich mit viel Engagement und Stimmkraft in seine vielfältigen Aufgaben.

Die Liste der Solisten wird nicht vom Titelhelden angeführt, sondern vom Liebespaar, dem im Unterschied zu anderen Werken ähnlicher Konstellation ein (zumindest vorläufiges) happy end vergönnt ist. Sie sind aber leider auch die Schwachstellen der Aufführung. Massimiliano Pisapio hat für den Americo nur einen ausgesungenen Tenor, der vielleicht noch als Charaktertenor durchgeht, wenig corpo hat und sich nur mit viel Tremolo akustisch über Wasser hält. Nur für die Romanze im vierten Akt weiß er einige imponierende Schmettertöne einzusetzen, ist aber auch optisch nicht die Erfüllung. In dieser Hinsicht ist es um die Ilára von Svetla Vassileva besser bestellt, aber vokal ist auch sie wohl über ihre beste Zeit hinweg, der Sopran klingt flach und ältlich, die Höhe scharf, nur die Mittellage gewinnender. Ein schönes Pianissimo hat die Sängerin für den Schluss ihrer Arie im dritten Akt, insgesamt stört aber durchgehend das überstrapazierte Vibrato. Eine spitzig klingende Soubrette ist die Contessa von Elisa Balbo.

Viel besser ist es um die tiefen Stimmen bestellt. Andrea Borghini ist in der Titelpartie nicht nur optisch  attraktiv, sondern auch vokal markant, bietet dem erfreuten Ohr Kraft und Farbe eines gut sitzenden Baritons, nur die Höhe klingt manchmal etwas gepresst, die „Sogni d’Amore“  werden gefühlvoll von einer Stimme dunklen Timbres gesungen. Durch eine beispielhafte Diktion fällt der Gianféra von Daniele Terenzi auf, einer der unzähligen Koreaner mit Nachnamen Kim (Vorname Dongho) singt höchst pastos sowohl den Conte wie, (viel beeindruckender) den Goiticà, und auch die kleinen Partien sind ansprechend besetzt.  Man wünscht dem tapferen Teatro Lirico di Cagliari weiterhin viel Erfolg bei seinen interessanten Unternehmungen (Dynamic 37845). Ingrid Wanja  

 

Gomes „Lo Schiavo“/ Bühnenbild zur Uraufführung von Luigi Bartezago/ Ricordi

Danilo Prefumo, italienischer Musikwissenschaftler von Rang, schreibt im Beiheft zur neuen CD/ DVD-Ausgabe bei Dynamic: Zunächst müssen wir einen kurzen Überblick geben hinsichtlich der politischen und ökonomischen Situation Brasiliens in den Jahren, in denen Lo schiavo komponiert wurde. Seit dem 16. Jahrhundert eine portugiesische Kolonie, wurde der gewaltige lateinamerikanische Staat erst 1822 unabhängig. Es war ein spärlich besiedeltes Land (heutzutage mit über 200 Millionen Einwohnern der Staat mit der fünfthöchsten Bevölkerung auf Erden) und extrem arm. 1860 jedoch führte die Errichtung von Kaffeeplantagen zu einem plötzlichen Wirtschaftsboom, was die Einwanderung vieler Europäer zur Folge hatte. Brasilien war eine konstitutionelle Monarchie, in der die Sklaverei immer existiert hatte. Nachdem der Amerikanische Bürgerkrieg in den USA zwischen 1861 und 1865 mit der Niederlage der südlichen Sklavenstaaten geendet hatte, wurden die Stimmen gegen die Sklaverei und für eine wichtigere institutionelle Demokratisierung immer lauter; die republikanischen Parteien gewannen mehr und mehr an Macht.

Gomes „Lo Schiavo“/ CD-Cover des Mitschnitts in Rio de Janeiro 2016

Wie bereits erwähnt, beabsichtigte Gomes Lo schiavo während eines Aufenthaltes in Brasilien im Jahre 1880 in Musik zu setzen. Der Librettoentwurf war das Werk eines seiner Freunde, des Vicomte de Taunay, eines glühenden Anhängers der Abschaffung der Sklaverei. Die Oper sollte daher einen aktiven Part spielen bei der Unterstützung der abolitionistischen Bestrebungen. Gleichwohl brachte Rodolfo Paravicini, derjenige, der das Werk ins Italienische übersetzen und den Entwuf des Vicomte in ein wirkliches Libretto umsetzen sollte, einige Bedenken vor. Am Ende wurde die Handlungszeit, die ursprünglich auf 1801 gelegt war, zurück ins Jahr 1567 versetzt, wodurch die schwarzen Sklaven, die auf den Plantagen im 16. Jahrhundert nicht eingesetzt wurden, durch Ureinwohner ersetzt werden konnten. Eine Reihe rechtlicher Fragen vereitelte sodann einen Erfolg der Oper. Die europäischen Opernhäuser zeigten kein Interesse daran, sie auf die Bühne zu bringen. Die für 1887 in Bologna angesetzte Premiere wurde wegen einer Verstimmung zwischen dem Komponisten, der für seinen schlechten Charakter bekannt war, und dem Librettisten abgeblasen. Lo schiavo kam schließlich am 27. September 1889 im Teatro Real von Rio de Janeiro zur Uraufführung. Für Gomes unvorteilhaft, war die Sklaverei in Brasilien indes im Vorjahr abgeschafft worden, was die Oper ihres Charakters einer Vorreiterrolle im Ringen um eine noble Sache beraubte. Weniger als zwei Monate nach der Premiere setzte ein unblutiger Staatsstreich der Monarchie unter dem letzten Kaiser von Brasilien, Pedro II., ein Ende; die Republik wurde ausgerufen.

In Brasilien erlangte die Oper einen triumphalen Erfolg, doch anderswo war sie keineswegs populär. Bald schon geriet sie in Vergessenheit; einzig die Tenorarie des zweiten Aktes Quando nascesti tu hielt sich im Repertoire. 1911 wurde diese von Caruso eingespielt und 18 Jahre danach von Giacomo Lauri-Volpi. Wagner war der letzte Schrei und die traditionelle italienische Oper, abgesehen von Verdis spätem Meisterwerk Otello (Mailand, Teatro alla Scala, 5. Februar 1887), wurde weltweit nicht geschätzt, nicht einmal in Italien.

Gomes „Lo Schiavo“ deutsche und europäische Erstaufführung am Stadtheater Gießen 2013/ Foto Stadttheater Gießen

Nach vielen Jahren in der Versenkung erfuhr Lo schiavo 1999 eine moderne Wiederaufnahme am Belém-Theater in Brasilien, gefolgt von einer Reihe von Aufführungen in Europa. Die Produktion des Teatro Lirico di Cagliari, die wir im Audio- und Videoformat herausgeben, dokumentiert die erste Aufführung dieser Oper in Italien und ist nur eines der erfolgreichen repêchages, welche das sardinische Opernhaus in den letzten Jahren offerierte. Lo schiavo ist tatsächlich eine der besten Opern von Gomes und entfaltet trotz einiger Einwände eine auffallende Fülle an melodischer Kreativität, einen klugen Aufbau und eine handwerkliche Meisterschaft der theatralischen Mechanismen, die sich stets auf hohem Niveau befinden.

Daniel Hauser hat mal wieder für uns aus dem Englischen übersetzt – danke Daniel.

Diese Elemente können die Mittelmäßigkeit des Librettos mit Paravicinis sperrigen Versen nicht ausradieren, aber helfen dabei, Gomes‘ Leistung in der richtigen historischen Perspektive zu beurteilen, nämlich zu einer Zeit, als sich die italienische Oper des Post-Risorgimento in einer Krise befand. Das Theater, wie wir es kennen, hat seine Exzentrizitäten und seine erworbenen Gewohnheiten, von denen eine Abkehr mittlerweile unmöglich erscheint. Aber womöglich könnte sich das italienische Opernrepertoire auf einige andere Werke neben Ponchiellis Gioconda ausweiten, (nicht von Verdi) komponiert zwischen 1861 (dem Jahre der Errichtung des Königreiches Italien) und, sagen wir 1890 (dem Jahre von Mascagnis Cavalleria rusticana). Ohne dass wir um jeden Preis das wieder zu entdeckende Meisterwerk finden wollen, das vermutlich nicht existiert, könnte eine größere Neugier die Spielpläne erneuern und dem Publikum ab und an etwas Neues bieten. Danilo Prefumo (englische Übersetzung von Daniela Pilarz; Übertragung ins Deutsche von Daniel Hauser)