Callas Live Remastered

 

Kein anderer Sänger ist in unserer Zeit so hochgehypt, so vermarktet worden wie Maria Callas. Ihr Name ist selbst bei Klassik-Abgeneigten ein fester Begriff. Ihre Aufnahmen, vor allem auch die Live-Aufnahmen, sind (auf dem grauen Markt und bei der EMI, zuletzt nun Warner als deren Erbin) tausendfach verkauft worden. Sie erfüllte die Sehnsüchte der Fans nach Teilhabe am glamourösen Leben, sie verkörperte das Märchen von der grauen Ente, die zum stolzen Schwan wurde Sie ist bis heute Projektionsfläche für alles, was mit Kunst und Glamour zusammenhängt. Keine wie sie steht so repräsentativ  für das Genre Oper. Anna Netrebko, Beverly Sills, Joan Sutherland und viele viele andere segelten und segeln in ihrem Fahrwasser. Bis heute. Sie hat der Welt der Oper die ideale, überdimensionale Diva zurückgegeben. Die Göttlichkeit der Kunst. Aber eben auch die zerbrechliche Menschlichkeit des Künstlers.

.Am 16. September 2017 jährt sich der Todestag von Maria Callas zum 40. Mal. Alles ist über sie gesagt, und nur wenige von uns Lebenden haben sie live erlebt. Ihre eigentliche Stärke, Ausdruckskraft, Vehemenz wie Sensibilität erschließen sich am ehesten und besten für die Nachgeborenen in ihren Live-Aufnahmen, von denen viele erhalten sind und von denen die Sammler alle haben. In unterschiedlichen Pressungen und akustischen Bedingungen.

Es ist ja nach wie vor ein unergründliches Geheimnis, warum diese Live-Aufnahmen nur als originale Unikate existieren (bis auf Bellinis Pirata aus New York, den es sogar als Alternativ-Hauswire in Stereo gibt, und neuerdings auch die Vespri 1951 aus Florenz bei Testament in erstaunlicher Qualität).  Hat denn in ganz Italien der Fünfziger nur ein einziger Fan am Radio mitgeschnitten? Gibt es jeweils nur diese einzige Aufnahme? Die originalen Bänder der RAI sind es nicht, die hat die ihren vernichtet – unbegreiflich, aber eben leider wahr. Von anderen Vorstellungen, wie etwa dem Don Carlo oder der Fedora, gibt es nichts – wenn auch hier gemunkelt wird, Frau Corelli hätte „nur“ die Auftritte ihres Mannes festgehalten, aber die sind verschwunden, wenn sie denn je existiert haben. Ebenso auch ein Gesamt-Piraten-Mitschnitt der Fedora. Wie auch der Tristan oder die Walküre aus ihren Anfängen in Italien. Der Ursprung dieser erhaltenen Live-Bänder bleibt mysteriös. Im Macbeth hörte man zudem auf den frühen LP-Ausgaben noch den ab- und ausfallenden Ton, überlagert von den Nachrichten der RAI. Das wurde später von Nikos Vellissiotis für seine Arkadia-Edition repariert und das fehlende Ende von Akt 1 mit einem Ausschnitt aus der Palermo-Aufnahme der Oper mit Leyla Gencer repariert, so zu hören auch in der EMI-Übernahme. Der Hersteller des Flickwerks verklagte damals erfolgreich die EMI wegen der Übernahme „seines“ Macbeth auf einen Vergleich. Aber eben: Woher stammen die Live-Aufnahmen ursprünglich? Dass die RAI-Bänder nicht mehr existieren, weiß ich von Ina Delcampo, die beste Beziehungen zur RAI und viele ihrer Melodram-Titel von dieser bezogen hatte…

 

Callas Warner „Armida“ 0190295844530-001

Meine Reaktion auf die Restaurierungen der Callas Studio-Dokumente bei Warner (ehemals EMI) war eine etwas gemischte, ich hatte namentlich an den Höhen und dem elektronischen Equalizer-Gesamtbild zu mäkeln. Wie also sind nun die offiziell im September erscheinenden Live-Aufnahmen, namentlich die acht zugekauften (Verdi/Nabucco, Wagner/ Parsifal, Rossini/ Armida, Gluck/ Alceste, Bellini/ Norma London 1952, Verdi/ Aida Mexico 1951, Verdi/ Rigoletto Mexico 1952)? Das Maß des Vergleichs sind zwei Referenzaufnahmen: die von Stephan Felderer für Melodram überzeugend restaurierte Armida Rossinis sein, denn er hatte die Aufnahme Ton für Ton kontrolliert und gereinigt. Und Testaments wirklich sensationelle Vespri siziliani (SBT 1416) aus Florenz 1951 von den originalen Masters des Maggio Musicale Fiorentino, die in ihrer Edition auch eine unglaublich durchhörbare Agnese di Hoihenstaufen und u. a. dto. die Abengeragi mit der Cerquetti herausgegeben haben. Unglaublich, wie toll Corelli klingt.

Aber die Live-Offensive der Warner in Sachen Callas (und nicht nur da, wenn es sich um die EMI-Aufnahmen handelt) ist bedeutend und spricht für die hohe Verantwortung, die die Firma für ihre Archive an den Tag legt.Dafür kann sie nicht genug gelobt werden: Schwarzkopf, Cluytens, Busch und viele andere mehr werden der Nachwelt bewahrt und in Hochglanz neu präsentiert. Bravo.

 

Callas Warner „Alceste“ 0190295844554-001

Im einzelnen bezieht sich das Testhören auf die ja allgemein bekannten Aufnahmen selbst, zuerst auf die Londoner Norma von 1952 unter Vittorio Gui und der jungen Joan Sutherland. Der Klang ist konzentriert, gut durchhörbar, gegenüber Mitbewerbern sehr viel heller, aufgefächerter, in den Höhen manchmal auch eine Spur grell, aber doch eine wesentliche Verbesserung gegenüber Melodram oder Golden Age zum Beispiel. Jedoch einen grundsätzlichen Unterschied zur bereits in der blauen EMI-Edition existierenden Aufnahme höre ich nicht wirklich. Natürlich singt die Callas hier im Fett, buchstäbdlich, und geht die Rolle eher sportlich an, wie bekannt überwältigend. Mirto Picchi war stets für mich einer der lyrisch orientierten italienischen Tenöre mit viel Glanz und großer Kunst. Nabucco aus Neapel 1949 (von einem amerikanischen Soldaten auf seinem kleinen Spulengerät aufgenommen, wie es die Legende hat) klingt nicht so transparent, an den Rändern etwas unstet, sehr kompakt, gut durchgestaffelt, in den Chören nicht übersteuert. Die Callas trompetet sich durch die Partie der Abigaile mit relativ wenig Finesse, und Gino Becchi ist sein stentorales Selbst – was für Welten zwischen dieser Callas und der der späteren Puritani oder Lucia. Aida ist die mit dem hohen Es, mit dem die Callas Del Monaco aushungert. 1951 am Palacio de Bellas Artes in Mexico City macht die Callas hier viel her, prunkt mit sicheren Topnoten und brustigen Tiefen, und wer Frau Netrebko in Salzburg gelobt hatte sollte sich dieses aufregende Dukument anhören. Wenngleich Aida als Partie nicht das Ding der Callas ist und sie die Partie auf der Bühne nicht wiederholte. Aber gegenüber der Studio-Aufnahme ist dies hier die rasantere und aufregendere. Auch Wagners Kundry im römischen Radio-Parsifal unter Vittorio Gui 1950 blieb eine Eintagsfliege, sie hat sie nicht wiederholt. Mit nacktem Bauch auf dem Cover verbreitet die Callas – wie im bis heute fast unübertroffenen Liebestod – auch vokal Sinnlichkeit, dunkles Geheimnis, erotisches Locken. Ich stehe nicht an zu sagen, dass mir ihre Kundry des Mittelaktes (in Italienisch, gewiss) wirklich ungemein gefällt. Daneben singt Italiens Crew der Fünfziger mehr als anständig. Und technisch war dies stets ein guter Sound, so auch hier, schön in den Dynamiken, sauber in der technischen Wiedergabe, sehr habenswert, zumindest der 2. Akt.

Callas Warner „Anna Bolena“, bereits in der blauen Callas-Emi-Edition herausgegeben und nochmal bearbeitet (0190295844592)

Und sie – Rossinis Armida aus Florenz 1952, meine Referenz (und optisch als Bildausschnitt im großen Foto oben)? Die Warner-Techniker haben ganz eindeutig Stefan Felderers Melodram-Vorlage gekannt und sind ihr gefolgt. Das ganze ist aufgehellt, sehr hörbar, gut gestaffelt, aber wegen der miesen Originalvorlage eben nicht von den originalen Rundfunkbändern auf die Dauer anstrengend zu hören, Technisch ist wohl das beste herausgeholt worden, ein bisschen viel vielleicht und besser über die Anlage als über die Kopfhörer zu bewundern, denn die Callas ist hier die große Zauberin, die Luxus wie Sternenglanz verbreitet und die sich ihrer Üppigkeit der Stimme bewusst ist. Die verschiedenen Herren in ihrem Bann sind da bestenfalls Stichwortgeber. Ihre Abschlussarie stellt selbst ihre furiose Medea in den Schatten. Ein tolles Weib!

Natürlich gibt es noch weitere Live-Aufnahmen der Callas, die man gut überarbeitet hören möchte, und vielleicht erbarmt sich ja Warner Classics dieser: die für mich beste Norma der Callas von der RAI 1955 (nicht die von der Scala aus demsem selben Jahr), die hochinteressante Traviata von der RAI 1958 mit Valetti, wo die Callas wegen Krankheit alle ihre Kunst zusammenrafft. Vielleicht bitte eine Tosca mit Corelli aus der Met! Und manche mehr. G. H.

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Zur weiteren Information der Ankündigungstext der Warner Classics für die Live-Offensive in Sachen Callas: Am 16. September 2017 jährt sich der Todestag von Maria Callas zum 40. Mal.  Aus diesem Anlass erscheint Maria Callas Live, eine 45 CDs umfassende Anthologie, die die Sopranistin in Aktion auf den Bühnen der großen Opernhäuser und Konzertsäle der Welt präsentiert. Das beste erhältliche Quellenmaterial wurde ausgewählt und neu gemastert, daher lässt sich das großartige Genie der »singenden Schauspielerin« klangtreuer und unmittelbarer erleben als je zuvor. Die Sammlung enthält 20 komplette Opern, darunter 12 Werke, die die Callas nie im Studio aufnahm, sowie Filmmitschnitte von fünf Opernaufführungen (mit zwei verschiedenen Bühnenfassungen des zweiten Aktes von Tosca) auf Blu-ray.

Callas Warner „Norma“ 0190295844639-001

Die schon mit großer Spannung erwartete Veröffentlichung Maria Callas Live folgt auf die maßstabsetzende Anthologie von 2014 mit Studioaufnahmen, Maria Callas -The Studio Reordings Remastered. Der New York Observer nannte diese begeistert ein „Leuchtfeuer, das die geheimnisumwitterte, doch unverzichtbare Kunst der Maria Callas erhellt… Man kann sich nichts Besseres wünschen als das, was Warner Classics mit Maria Callas – The Studio Recordings Remastered vorgelegt hat.“ „Die Aufnahme klingt nun lupenrein … hier können wir die Stimme nun so hören, wie man sie im Studio gehört hätte“, hieß es in Gramophone.

Acht weitere Opern in der Box sind in Aufführungen zu erleben, die entscheidend zur Entstehung der Legende Maria Callas beitrugen, so auch die denkwürdige Darbietung von Verdis Aida in Mexiko-Stadt 1951, als Callas ein hohes Es am Ende der Triumphszene einfügte und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Ein weiteres Glanzlicht ist die Aufführung von La traviata am Teatro Nacional de Säo Carlos 1958 in Lissabon, bei der Callas mit Alfredo Kraus auf der Bühne stand, einem ebenso eleganten wie einfühlsamen Tenor. Der angesehene Kritiker John Steane pries Callas‘ Leistung als „den Höhepunkt in der großen Kunst der singenden Schauspielerin“. Callas sang die Gilda in Rigoletto nur zweimal überhaupt auf der Opernbühne – die Box enthält einen Mitschnitt von einem dieser Auftritte 1952 in Mexiko-Stadt. Sie ist in einem Londoner Auftritt aus ihrer Glanzzeit als Bellinis Norma zu erleben (1952), als Donizettis Lucia di Lammermoor in einer legendären Aufführung unter Leitung von Herbert von Karajan an der Städtischen Oper Berlin 1955; als Cherubinis Medea und Bellinis Amina in La sonnambula unter Leonard Bernstein an der Mailänder Scala 1953 sowie als anrührende Titelheldin in Puccinis Tosca in Covent Garden 1964.

Callas Warner „Parsifal“ 0190295844455-001

Nach dem sensationellen Ergebnis des Originalband-Remasterings der Studioaufnah­men war es nur eine Frage der Zeit, bis Warner Classics auch die aufregenden Live-Dokumente der Callas in lange erwarteter, bestmöglicher Klangqualität vorlegen würde: Mitschnitte von Sternstunden der Callas aus den Opernhäusern der Welt von 1949 bis 1964. So etwa die Berliner Lucia von 1955, als Callas und Karajan dem verzückten Publikum die dramatische Kraft des lange geschmähten Donizetti-Belcanto offenbarten. Zum 40. Todestag der Callas am 16. September legt Warner Classics nun eine bisher nie dagewesene Deluxe-Edition ihrer wichtigsten Live-Dokumente in neuestem Remastering vor – begleitet von einem umfangreichen Beibuch mit spannenden Texten von Zeitzeugen und seltenen Rollenfotos. Niemals zuvor war das Faszinosum Maria Callas nach ihrem Tod so unmittelbar, so hautnah, so aufregend zu erleben!

Die 20 Operngesamtaufnahmen zeigen die atem­beraubende Kunst der Callas als Sing-Schau- spielerin noch berührender und packender als jede Studio-Aufnahme: Ihre träumerisch-entrück­te Sonnambula-Amina (1955) und ihre vor Eifer­sucht rasende Medea (1953) – beides mit dem jungen Leonard Bernstein am Pult aus der Scala. Oder ihre sensationelle Aida aus Mexico City von 1951, als sie das Publikum in der Triumphszene mit einem hohen Es ins Delirium stürzte. Ihre (italienisch gesungene!) Parsifal-Kundry (Rom, 1950) ist die einzige Wagner-Gesamtaufnahme der Callas und eine Sternstunde des Wagner-Gesangs. Der Mythos Callas als Primadonna assoluta ist hier hautnah mitzuerleben – von ihrer einzigen, „wie eine Wildkatze“ singenden Abigaille (Nabucco, 1949) bis zum Abgesang ihrer letz­ten Tosca (1964). Zwölf Opern ihres Bühnen- Repertoires von Rossini bis Wagner, die die Cal­las nie im Studio eingespielt hat, fehlten bisher in der EMI/Warner-Diskografie.

Die Blu-rays Callas at Covent Garden (London 1962 & 1964), Callas in Concert (Hamburg 1959 & 1962) und Callas Toujours (Paris 1958) dokumentieren umjubelte Konzertabende und Tosca-Aufführungen (2. Akt). Sie war die Göttliche, La Divina, die Primadonna Assoiuta: Maria Callas, die Opern-Ikone des 20. Jahrhunderts. Auch in Deutschland hat Maria Callas unauslöschliche Spuren hinterlassen (…)   Überblickt man das Vermächtnis der großen Maria Callas, dann sind es besonders ihre Live-Aufnahmen aus den größten Opern- und Konzerthäu­sern der Welt, in der sich ihre bühnen­sprengende Präsenz, ihr faszinieren­der Ausdrucksreichtum noch heute am unmittelbarsten erleben lassen. Nun erfuhr dieses rare Material eine klang­liche Optimierung in modernstem 24- bit/96-kHz-Remastering.

Callas Warner „Nabucco“ 0190295844462-001

Das Doppel­album Live & Alive  (Warner 2 CD 0190295844684) präsentiert Momen­te aus Sternstunden der Bühnenkar­riere der Callas, die einen entschei­denden Anteil an der Legende La Divina hatten und ihre atemberauben­de Kunst unsterblich machten. Es sind die Jahre 1949 bis 1964, in der die Live-Mitschnitte entstanden und so die Callas-Karriere dokumentieren. Die einzelnen Opern sind Meilensteine ihres Weltruhms – Momente, von denen Zeit­zeugen noch immer schwärmen. So zum Beispiel Lucia di Lammermoor von 1955 aus Berlin, als Maria Callas und Herbert von Karajan dem bis dahin lange ge­schmähten Belcanto ä la Donizetti zu einem grandiosen Comeback verhalfen. Ähnlich legendär ist ihre im selben Jahr aufgenommene, träumerisch entrückte Amina in Bellinis La Sonnambula aus der Mailänder Scala unter Leonard Bernstein. Natürlich fehlt auch die berühmteste Partie der Sängerin nicht: Bellinis Norma, hier anlässlich ihres London-Debüts am Royal Opera House 1952. (Quelle Warner)

 

Veröffentlichung am 17. September 2017; weitere Details siehe die Warner-website www.maria-callas.co und www.warnerclassics.com/ Foto oben Macbeth 0190295844479

  1. Gerd Berning

    Sehr geehrter Herr Dr. Heinsen !

    Mit großem Interesse habe ich Ihren o.a. Artikel gelesen, insbesondere die Ausführungen zur Londoner Norma von 1952. Ich habe diese in einer Ausgabe des Labels Myto, die eine sehr gute Tonqualität hat. Das gilt auch für die Myto-Ausgabe der Anna Bolena aus der Scala von 1957. So bin ich schon sehr gespannt auf den Vergleich mit den Warner-Ausgaben, die ja ab 15. Sept. im Handel erhältlich seien werden.

    Bezüglich der Norma möchte ich noch einen interessanten Hinweis geben : Die CD-Hülle der Warner-Ausgabe ( mit dem eindrucksvollen Callas-Foto ), die man ja im Internet schon im Groß- format betrachten kann, gibt auf der Rückseite als Aufführungsdatum den 18. Nov. 1952 an. Die Live-Label Myto und auch Melodram sowie verschiedene Internet-Beiträge zu der denkwürdigen Londoner Aufführung nennen aber den 8. Nov., desgleichen der Klassiker der Callas-Literatur „Maria Callas und ihr Vermächtnis“ von John Ardoin (1977). Und auch in der bekannten Internet-Opern-Discographie CLOR ( http://www.operadis-opera-discography.org.uk ) ist unter den 127 ( ! ) auf- gelisteten Norma-Aufnahmen die Londoner Aufführung mit diesem Datum angegeben.

    Aus diesem Widerspruch ergeben sich 2 Fragen : Ist die Datum-Angabe bei Warner ein Druck- fehler ( was ich vermute ) ? Oder gab es in der Tat zwei verschiedene Aufführungen, die in London mitgeschnitten wurden ? Das wäre dann allerdings eine echte Neuigkeit, woraus sich dann gleich eine weitere Frage stellt, welche der beiden Aufführungen denn die bessere war ?

    Vielleicht können Sie mit Ihren Möglichkeiten der Recherche diesen Widerspruch auflösen !

    Mit freundlichen Grüßen – Gerd Berning

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    1. Geerd Heinsen Artikelautor

      lieber herr bernig,
      ich denke es ist ein fehler der warner. meines wissens gibt es nur eine bbc-aufnahme/ mitschnitt der Callas-norma in london! und in sachen klangqualität liebe ich die melodram nach wie vor sehr. mit grüßen geerd heinsen

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